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Issum
Koetherdyck: Blockhäuser für Flüchtlinge

Issum. Die Entscheidung über den Standort für die Unterbringung von 48 Flüchtlingen in Sevelen ist gefallen. Wie die Verwaltung mitteilt, werden die Blockbohlenhäuser auf dem Parkplatz Koetherdyck aufgestellt. Die Häuser werden im hinteren Teil des Parkplatzes in Richtung Grillplatz installiert. "Jeder Standort ist ein Kompromiss", so Bürgermeister Clemens Brüx. "Wir haben es uns nicht leicht gemacht und viele Faktoren gegeneinander abgewogen. Letztendlich hat sich der Parkplatz am Koetherdyck als der geeignetste Standort erwiesen."

Der Standort hat laut Verwaltung die Vorteile, dass die Erschließung mit Strom, Gas, Wasser und Abwasser am Koetherdyck technisch einfacher und finanziell günstiger zu realisieren ist als am Scheepersdyck. Hinzu kommt der Parkplatzdruck am Spaßbad Hexenland im Sommer, der gegen den Standort Scheepersdyck spricht.

"Die Erreichbarkeit des Ortskernes von Sevelen über einen beleuchteten Rad- und Fußweg sowie die insgesamt größere Fläche, die am Parkplatz Koetherdyck zur Verfügung steht, gab dann den Ausschlag für diesen Standort", so Bürgermeister Brüx weiter. "Wir wissen natürlich, dass der Parkplatz am Koetherdyck auch durch die Vereinsmitglieder und Zuschauer des Sportvereins 1919 Sevelen, der St.- Antonius- und St.-Hubertus-Bruderschaft Sevelen 1453, des Tennisclubs Sevelen 1980 und des Reitervereins Blücher Sevelen genutzt wird", erklärte der Bürgermeister. "Auch Besucher des Grillplatzes und des Spielplatzes nutzen diesen Parkplatz. Von den insgesamt 156 Pkw-Stellplätzen auf diesem Parkplatz fallen jedoch nur 40 Stellplätze weg, so dass auch nach der Errichtung der Blockhäuser noch genügend Parkplätze zur Verfügung stehen werden." Ein 50 Meter längerer Fußweg sei dann im Einzelfall halt in Kauf zu nehmen. Die Vorsitzenden der Vereine wurden nach Angaben von Brüx bereits am Wochenende schriftlich über den Standort informiert.

Die Lieferung und Aufstellung der Häuser ist für den Januar 2016 vorgesehen, der Einzug der Flüchtlinge soll nach Mitteilung der Verwaltung dann unmittelbar erfolgen. Bereits ab dieser Woche beginnen die Arbeiten zur Erschließung (Strom, Gas, Wasser und Abwasser) auf der Fläche.

Quelle: RP
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