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Geldern
Kommunalarchivare besprechen Notfallverbund im Kreis Kleve

Geldern. Grenzüberschreitende Projekte, die Bereitstellung von Archivgut im Netz und neue technische Entwicklungen - die Kommunalarchive aus dem Kreis Kleve sind im kulturellen Raum gut vernetzt und in der digitalen Welt angekommen.

Vor wenigen Tagen diskutierten die Kommunalarchivare aus dem Kreis Kleve gemeinsam mit einem Archivkollegen vom Archivberatungs- und Fortbildungszentrum des Landschaftsverbands Rheinland die neuesten Entwicklungen im Archivwesen und arbeiteten an neuen Projekten.

"Der regelmäßige Austausch ist für uns von großer Bedeutung", berichtet Kreisarchivarin Dr. Beate Sturm. "Nur gemeinsam können wir größere Projekte erfolgreich umsetzen - und die lebhaften Diskussionen haben mal wieder gezeigt, wie viel wir voneinander lernen können."

Im Fokus der Zusammenarbeit steht zurzeit ein Notfallverbund, an dem sich alle Kommunalarchive aus dem Kreis Kleve beteiligen wollen. Das gemeinsame Anliegen der Archive ist die koordinierte Notfallvorsorge und eine sachgerechte Hilfe im Notfall. Bei Feuer, Havarien oder in anderen Notlagen wird dann ein Notfallplan greifen, auf dessen Grundlage die Archivare gemeinsam die wertvollen Originale schneller und effektiver retten können. Wertvolles Kulturgut aus dem Kreis Kleve ist damit für die Zukunft besser geschützt.

"Die Vorbereitungen auf den Ernstfall sind sehr arbeitsintensiv", so Sturm. "Wir stellen uns gemeinsam darauf ein, nicht nur im eigenen Archiv, sondern auch in den benachbarten Häusern im Fall der Fälle schnell helfen zu können - auch wenn wir selbstverständlich hoffen, dass so ein Notfall nie eintritt."

Quelle: RP
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