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Geldern
Kontakte schmieden und abfeiern

Geldern. Irgendwann hat sich die Nacht über Kleve gesenkt, und es ist Zeit, dass die Debattierenden der Model United Nations ihren Kopf frei bekommen. Deswegen kümmert sich das Organisationsteam auch um ein Rundum-Sorglos-Programm, Freizeitgestaltung inbegriffen.

Freitagabend ging es zum Weihnachtsmarkt, und anschließend stand Barhopping an. "Einige Kneipen haben wir ja schon in Kleve", sagt Jana Martens vom Organisationsteam.

Sie beherbergt gleich zwei Teilnehmer der Konferenz in ihrer kleinen Studentenbude. Peter Charalambous studiert in Berlin und Larissa Lünendonk lebt eigentlich in Halle an der Saale, hat aber eine Oma in Emmerich. Viele andere Teilnehmer kamen auch in der Jugendherberge unter, und - ja, mancher habe sich gefragt: "Wo ist Kleve?", berichtet Benjamin Killewald vom Vorbereitungsteam.

Bei den Abendveranstaltungen lernen die Teilnehmer nicht nur Kleve kennen, sondern sich auch untereinander. "Es ist schön, wenn man immer wieder auf neue Leute trifft", sagt Jana Martens. Zugleich sei MUN aber auch ein großes Netzwerk. "Es gibt Veranstaltungen, zu denen ich immer wieder hingehe", sagt Jana Martens. Und einmal damit angefangen, lässt es viele Teilnehmer nicht mehr los.

Nach den Diskussionen steht der Spaß im Vordergrund und nicht mehr die weltweite Politik. International wird es trotzdem. So lautete eine Frages im Quiz, bei dem am Abend die Teilnehmer gegeneinander antreten: Wie flirten Frauen in Nordsibirien? Die Antwort: Sie bewerfen Männer mit Feldschnecken. Gut zu wissen. Dann klappt es auch mit dem Flirten, und es gibt hoffentlich keine Missverständnisse.

(bimo)
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