| 00.00 Uhr

Geldern
Künstlerinnen in der Ateliergalerie

Geldern. Ingrid Filipczyk, Eliana Schwarzenberg, Nanni Wagner aus Geldern und Karin Heissen eröffnen heute die artedos-Ausstellung. Sie dauert bis 7. November.

Eine Ausstellung wird heute um 19 Uhr in der Produzentengalerie artedos an der Moosgasse eröffnet. Dabei stellen die drei bisherigen Künstlerinnen der Produzentengalerie ihr neues Mitglied vor: Vierte im Bunde ist Karin Heissen aus Mülheim an der Ruhr mit ihren Acrylglas-Skulpturen. Die Künstlerin mit Atelier in Duisburg ist ein interessanter Neuzugang, sie bringt das plastische Element in die Ausstellungsrunde.

Die Künstlerin, die aus der Steinbildhauerei kommt, hat Acrylglas vor drei, vier Jahren für sich entdeckt. Das Plattenmaterial wird zersägt, erhitzt, verformt, mit Farbpigmenten angereichert. Eigens dazu entwickelte sie eine Wärmekammer. Durch Abdecken entstehen steuerbar, aber auch zufällig Brüche im Innenraum, in den sich das Licht bricht. Zentral im Ausstellungsraum steht ihr Ensemble "Vier Elemente", in denen sie Luft, Wasser, Feuer und Erde farblich anschaulich umgesetzt hat. .

Dass Nanni Wagner aus Geldern aus der Malpädagogik und Kunsttherapie kommt, merkt man ihren in Kempen ausgestellten Bildern nicht an. Die vier abstrakten Arbeiten an der Rückwand nehmen in ihrer freien Gestaltung und abstrakten Formensprache direkt für sich ein. Die Arbeiten strahlen Konzentration und innere Ruhe aus.

Bei den Arbeiten von Ingrid Filipczyk aus Kempen ist alles wohl kalkuliert, sie verbindet ihre beiden Vorlieben für Mathematik und für die bildende Kunst in Serie konkreter Kunst, in denen nichts dem Zufall überlassen, sondern alles errechnet und abgemessen ist. Die drei Bilder rechts vom Eingang zeigte sie bereits in ihrer Einzelausstellung. Weil sie jetzt in einem anderen Licht-Zusammenhang auf einer anderen Wand hängen, hat die Künstlerinnen diese drei Arbeiten der Rondo-Serie neu kombiniert.

Vierte im Bunde ist Eliana Schwarzenberg aus Hüls. Aktuell stellt sie in der Serie Silhouetten Menschenbilder vor. Gut erkennbar sind einzelne Figuren, meistens aber eine undefinierbare Masse von Menschen.

Die Ausstellung ist bis zum 7. November geöffnet.

(hb)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Geldern: Künstlerinnen in der Ateliergalerie


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.