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Wachtendonk
Künstlerische Vielfalt im Alten Wasserwerk

Wachtendonk. Wie kann man Neugierigen am besten den kreativen Schaffensprozess vor Augen führen? Eine gute Antwort darauf haben die "Freizeitkünstler Geldern" gefunden. Zum siebten Mal trafen sie sich im "Alten Wasserwerk" zu einem "Offenen Atelier". "Wir malen hier einfach, was wir wollen, ohne feste Vorgabe", erklärt Margret Kretschmer und Ingrid Schade fügt hinzu: "Die Woche hier im Wasserwerk ist so etwas wie Ferien. Hier kann man sich wunderbar treiben lassen." Insgesamt sieben der 15 Mitglieder des Vereins sind vor Ort. "Ich habe extra ein paar leere Leinwände mitgebracht, aber ich bin noch nicht sicher, was da drauf soll", verrät Hermi Platen-Reykers, deren Motive später ein Gefühl des Sommers und der Sonne vermitteln sollten.

Ganz anders ist die Herangehensweise von Brigitte Otten, die Skizzen von einem geflochtenen Hut anfertigt, um sie danach auf der Leinwand umzusetzen. Expressionistischere Arbeiten kann man bei Margret Kretschmer sehen, die mit satten Farbkontrasten und eckigen Formen aufwartet: "Ich setze meine Bilder im Kopf zuerst nach und nach um. Am Anfang waren vier Frauenköpfe, dann kam die Natur dazu. Vielleicht lasse ich auch noch Tiere und Pflanzen auftreten, da bin ich mir noch nicht sicher. Auf jeden Fall möchte ich noch gerne die vor dem Wasserwerk grasenden Schafe einarbeiten." Jede Teilnehmerin des Workshops geht halt ihren eigenen Weg, um sich künstlerisch auszudrücken.

Heute Nachmittag ab 15 Uhr gibt es im Wasserwerk eine Finnissage, zu der alle Interessierten eingeladen sind.

(cnk)
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