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Geldern
Kulturkreis auf krimineller Eifel-Tour

Geldern. WACHTENDONK Das war schon einigermaßen kriminell, was den Mitgliedern des Wachtendonker Kulturkreises bei ihrem Ausflug in die Eifel geboten wurde. Und es war nicht nur kriminell, sondern auch außerordentlich informativ. Zunächst ging es mit dem Bus in Deutschlands Krimihauptstadt Hillesheim. Hier wurden die Gäste von "Hella Blick" empfangen, die sich dann mit der Gruppe bei einer vierstündigen Wanderung durch die herrliche Eifellandschaft auf Spurensuchen nach den Originaltatorten der Eifelkrimis, insbesondere von Jacques Berndorf und Ralf Kramp, begab.

Nebenher erfuhren die Teilnehmer noch sehr viel Interessantes über die Flora der Eifel, so zum Beispiel über die "sinnvolle" Verwendung von Pfaffenhütchen oder Herbstzeitloser. Während der Wanderung durften die Gäste vom Niederrhein auch Fragen beantworten - jede Antwort wurde von "Hella Blick" mit einem Stempel belohnt, die richtige erhielt einen Abdruck im Heftchen, die falsche einen auf der Stirn, der Wange oder dem Dekolleté.

Am Ende der Wanderung waren alle Fragen beantwortet, alle Leichenteile gefunden, und so durfte jeder sein Krimidiplom aus der Hand von "Hella Blick" in Empfang nehmen. Nach einer Stärkung im "Cafe Sherlock" im Kriminalhaus in Hillesheim ging die Fahrt weiter zur historischen Wassermühle in Birgel. Die Mühle, die Senfmühle, die Schnapsbrennerei, das Backhaus und das Sägewerk wurden den Teilnehmern eindrucksvoll erklärt.

Den Abschluss des Tages bildet im Mühlenrestaurant ein sehr leckeres Essen, bevor es mit dem Bus aus der Mordseifel wieder an den beschaulichen Niederrhein ging.

Quelle: RP
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