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Straelen
Leuchtende Augen nach dem Adventskonzert in Straelen

Straelen. Die katholische Kirche St. Peter und Paul war fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Grund dafür war das erste Adventskonzert des Musikvereins Cäcilia Straelen. Den Anfang hat die Jugendgruppe unter der Leitung von Christian Leupers gemacht. Von Anke Kirking

Sie spielten auf ihren Blasinstrumenten Weihnachtslieder - wie "Fröhliche Weihnacht überall". Nach den ersten zwei Liedern spielte die Jugend zusammen mit den "alten Hasen" bekannte Lieder aus dem Gesangbuch. Mitsingen wollte niemand - im Gegenteil: Die Besucher genossen in vollen Zügen das Konzert, das durch den besonderen Klang des Kirchenraumes zu einem echten Ohrenschmaus wurde. Als die Jugendabteilung mit ihrem Teil des Konzertes fertig war, übernahm Christoph Niersmann die Leitung des Konzertes. Mit einigen einleitenden Worten stimmte er auf die folgenden Musikstücke ein. Bei dem Stück "O Sanctissima (Oh Du fröhliche) gab es sogar ein kleines Rätsel. Zwei musikalische Zitate waren in dem Lied versteckt, die es zu entdecken galt. Bei der anschließenden Auflösung haben viele Zuhörer wohlwollend genickt. Auch zu dem nächsten Stück gab es eine kleine Geschichte zu erzählen. Giacomo Puccini schrieb 1920 die Oper "Turandot", und im Jahre 2007 erlangte ein Musikstück aus dem dritten Akt ganz neue Berühmtheit. Paul Potts sang damals in einer Casting Show "Nessum Duma". 2015 brachte es der Musikverein Cäcilia in Wachtendonk zum Besten. Da war Opernfeeling in der Kirche. Noch mehr Gefühle kamen dann bei dem weltberühmten Stück "Music" von John Milles auf. Bei diesem Lied wippten die Beine und sogar ganze Kirchenbänke mit. Und wer sagt denn, dass Lieder zur Weihnachtszeit immer klassische Lieder sein müssen. Bei dem Instrumentalstück "Cinderella Dance" hatte an diesem Abend bestimmt jeder die gleichen Bilder im Kopf. Es ist nämlich die Titelmusik von "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel".

Von den Bildern im Kopf ging es dann zur Stimme im Ohr. Carolin Borghs sang das schöne und passende Lied "Hallejulah" von Leonard Cohen und bekam dafür langanhaltenden Applaus. Zum Schluss wurde ein Weihnachtsmedly gespielt, an dessen Ende alle Besucher aufstanden und klatschten. Sie brachten damit nicht nur ihre Begeisterung zum Ausdruck, sondern auch ganz klar die Aufforderung nach einer Zugabe.

Bei dieser Zugabe durfte auch Carolin Borghs nicht fehlen. Sie sang noch einmal voller Hingabe "Hallejulah" und die Besucher gingen allesamt mit leuchtenden Augen nach Hause.

Quelle: RP
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