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Issum
Lösung für Sichtbehinderung durch Mais

Issum. Landwirt Bissels nahm die Anregungen der Bewohner an der Krummen Straße in Issum auf.

Kurz vor der Ernte sorgt hochsprießender Mais immer wieder für eine bisweilen gefährliche Sichtbehinderung von Autofahrern. Eine Gefährdungsstelle war in der Vergangenheit die Hoerstgener Straße in Issum.

Die RP berichtete darüber bereits im Jahr 2014. Anwohner der Krummen Straße in Issum hatten mit der Sichtbehinderung Richtung Hoerstgen an der Einmündung in die Hoerstgener Landstraße zu kämpfen. Sie äußerten sich gegenüber unserer Zeitung ähnlich wie Johannes Heister: "Dadurch kam es immer wieder zu sehr kritischen Situationen beim Einbiegen Richtung Issum." Der Anwohner regte die Einsaat einer Insektentankstelle an. Als Beispiel nannte er den Koetherdyk in Sevelen, wo man genauso vorgegangen sei.

Zwei Jahre später blickt Heister dankbar auf die positive Entwicklung. Zwar ist wieder Mais eingesät, aber ein Streifen des Feldes sei in einer Breite von mehr als zehn Metern mit blühenden Blumen bestückt, die als Insektentankstelle dienen. "Landwirt Bissels hat in den beiden zurückliegenden Jahren dankenswerterweise Rücksicht auf unser Anliegen genommen", erklärt der Anwohner. Im vergangenen Jahr habe er niedrigwachsende Kartoffeln angebaut, die die Sicht auf die Straße ermöglichten. Und auch die aktuell niedrig wachsende Blütenpflanzen und Kräuter geben den Blick auf die Straße frei. "So hatten wir jederzeit freie Sicht zum Einbiegen aus der Krummen Straße Richtung Issum", sagt Heister dankbar. Allerdings hat er auch einen Blick für die Anliegen des Landwirts. "Bedauerlich für Landwirt Bissels dürfte in diesem Jahr sein, dass der dahinter wachsende Mais verkümmert wegen der ungünstigen Wetterbedingungen und vermutlich wenig ertragreich sein wird."

(bimo)
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