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Geldern
Luftgewehr-Schütze macht Gelderns Gewerbegebiet unsicher

Geldern: Luftgewehr-Schütze macht Gelderns Gewerbegebiet unsicher
In dieser Gegend fielen die Schüsse, die in Gebäude einschlugen. FOTO: seybert
Geldern. Im Bereich der Max-Planck-Straße im Gewerbegebiet hat in den vergangenen Monaten offenbar jemand mehrfach mit einem Luftgewehr oder einer Luftpistole auf Gebäude geschossen. Eine ansässige Firma hat jetzt Anzeige erstattet, nachdem ein Wachmann gegen 22 Uhr am Montag erst ein Schussgeräusch, dann den Aufschlag eines kleinen Projektils in seiner Nähe wahrnahm.

"Er hat einen Schuss gehört, ein Klatschen, konnte es aber nicht einsortieren und kriegte nicht raus, wo es herkam", erklärt Polizeisprecher Manfred Jakobi. Die Polizei konnte gestern kein Projektil finden. Mitarbeiter der Firma hatten aber frühere, mögliche Schuss-Spuren dokumentiert. Zum ersten Mal hatten sie am 19. April, ein weiteres Mal am 20. Mai Löcher in Fensterscheiben der Firmenhalle gefunden. Beide könnten von 4,5-Millimeter-Diabolo-Kugeln stammen - das ist Munition für Luftgewehre und -Pistolen, oder auch von Zwillengeschossen, so die Polizei. Es wurde jeweils die äußere Scheibe der Doppelverglasung durchschlagen, beide Male in gut zwei Meter Höhe. Zunächst ging die Polizei auch von Vorfällen in Juni und Juli und von Beschädigungen an Hallenfassaden aus; das bewahrheitete sich aber nicht.

Die betroffenen Fenster liegen an entgegengesetzten Seiten der Firmenhalle. Ob sie gezielt beschossen wurden, ist nicht klar. So könnte beispielsweise auch jemand im Umfeld auf Vögel schießen. Auch, ob andere Unternehmen im Gewerbegebiet betroffen sind, ist noch ungewiss. Anzeigen wurden jedenfalls bislang nicht erstattet.

(szf)
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