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Geldern
Mehr Party für weniger Geld beim "Geldernsein"

Geldern: Mehr Party für weniger Geld beim "Geldernsein"
Die Band "Banda Senderos" im Einsatz. Die neunköpfige Formation aus Essen ist auf dem aufsteigenden Ast und Headliner am Festival-Samstag. Am ersten Wochenende nach den Schulferien gibt es drei Tage Musik und Party am Holländer See. FOTO: Geldernsein
Geldern. Eintritt runter und Sonntag frei. Unplugged-Auftritte im Publikum. Besseres Ambiente. Mehr Party. Das Geldernsein-Festival am ersten September-Wochenende kommt mit ganz frischen und attraktiven Ideen um die Ecke. Von Sina Zehrfeld

Vielleicht locken die Pläne der Geldernsein-Organisatoren die Fans ja diesmal in Scharen zum Festival am Holländer See. Denn im fünften Jahr der Musikveranstaltung gibt es ein paar einschneidende Veränderungen.

Gefeiert wird wie gehabt drei Tage lang am ersten Wochenende nach den Schulferien, also von Freitag, 1., bis Sonntag, 3. September. Und zwar in einem "gemütlicheren" Ambiente, wie Roger Bruns, Kopf des Geldernsein-Vereins, es beschreibt. Die Getränke- und Gastro-Stände werden nicht mehr abseits aufgebaut, sondern wie eine Wagenburg um den Festival Platz vor der Bühne herum aufgestellt. Man wollte es "ein bisschen enger, etwas kuscheliger", beschreibt Roger Bruns: "So, das sich alle in dem Raum vor der Bühne abspielt." Wer sich Bier oder Bratwurst besorgt, muss dabei nicht raus aus der Stimmung, hat Bands und Menge immer im Blick. Hinter dem Trubel gibt es neben den Sanitärbereichen aber auch noch Sitzecken und Rückzugsräume für alle, die wirklich mal Ruhe suchen.

Geldernsein-Festival 2016: So war der zweite Tag FOTO: van Offern, Markus

Der musikalische Plan für den ersten Festivaltag ist bekannt: "Der Freitag ist der Tag der härteren Klänge. Da haben wir ein richtiges Stammpublikum gewonnen", so Bruns.

Aber Samstag und Sonntag werden deutlich anders als gewohnt. "Wir wollen am Samstag eine schöne, große Party feiern", kündigt Roger Bruns an. Die Musik werde insgesamt "tanzbarer" sein als sonst, verspricht er. Der Headliner ist schon offiziell: Es ist die neunköpfige, kosmopolitische Formation "Banda Senderos" aus Essen. Angekündigt ist "handgemachter Clubsound" mit starkem Reggae-, Dancehall-, Latin-Anklang; "Fette Bläsersätze surfen auf dickem Beat", verspricht die Bandbeschreibung.

Geldernsein-Festival 2016: So war der erste Tag FOTO: Urs Lamm

Besonderer Magnet könnte der Sonntag werden: Der Eintritt ist frei. Künstler und Bands spielen "unplugged" im Publikum. Also nicht von der Bühne herab; die Musik kommt unter die Leute.

Freitag und Samstag kostet der Eintritt jeweils zehn Euro, die Festival-Karte gibt es für 20 Euro. Im Vorverkauf gibt es zwei Euro Freiverzehr pro Tagesticket, fünf Euro pro Festival-Ticket.

Das Tages-Ticket ist übrigens flexibel: Es kann spontan Samstag oder Sonntag genutzt werden und wird dann beim Eintritt entwertet. "Schön zum Verschenken", wirbt Roger Bruns. Unter 16-Jährige dürfen kostenlos rein, wenn ein Erwachsener dabei ist.

Damit sind die Eintrittspreise deutlich niedriger als bisher. Früher zahlten die Fans Freitag zwölf Euro, Samstag 19, Sonntag acht und fürs Festival-Ticket 35 Euro. Damit kam der Veranstalter-Verein ungefähr auf eine "schwarze Null" bei der Finanzierung. Darauf setzt man aber auch bei der neuen Preisgestaltung, erläutert Roger Bruns: "Wir erhoffen uns natürlich, dass mehr Leute kommen und dass die auch mehr verzehren." Großer Sponsor ist wieder die Sparkasse, und nach dreijähriger Pause ist auch die Brauerei Diebels wieder mit im Boot.

Das Festival öffnet Freitag um 18 Uhr, Samstag und Sonntag um 13 Uhr. Einlass ist jeweils eine Stunde früher. Karten gibt es in der Gelderner Innenstadt in den Buchhandlungen "Bücherkoffer" und "Keuck" sowie voraussichtlich ab heute online über www.geldernsein.de.

Quelle: RP
 
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