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Roger Bruns
Nachdenken über ein viertes "Geldernsein"-Festival

Roger Bruns: Nachdenken über ein viertes "Geldernsein"-Festival
Roger Bruns ist einer der Organisatoren des Festivals. FOTO: Privat
Geldern. Von der Musik und der Stimmung her positives Fazit der dritten Auflage. Devise: Vom schlechten Wetter nicht unterkriegen lassen.

Drei "Geldernsein"-Festivals. Auch beim dritten Mal war das Wetter eher bescheiden. Wie groß ist der Frust?

Roger Bruns Es gab gar keine Zeit, "frustig" zu sein. Es war ein grandioses Festival mit großartiger Musik, sehr glücklichen Bands, fetter Bühne, geilem Licht, derbem Sound, motivierten Machern und sehr fleißigen, unermüdlichen Helfern und nicht zuletzt einem sehr dankbaren Publikum. Da lassen wir uns doch nicht von ein bisschen Wetter die gute Stimmung versauen.

Wie ist das musikalische Fazit insgesamt?

Bruns Wir erleben von Jahr zu Jahr eine Steigerung. Was nicht an einzelnen Bands liegt, sondern am insgesamt sehr hohen Niveau, welches wir an drei Festivaltagen hier in Geldern erleben dürfen: Schließlich treten hier die besten "Musikanten" aus über 600 Band-Bewerbungen auf.

Wie lautet die Resonanz aus dem Publikum?

Bruns Ausschließlich positive Rückmeldungen bekamen wir bereits während des "Geldernseins". Aber auch im Nachgang erreichen uns Zusprüche und Ermutigungen, weiterzumachen, sowohl über die sozialen Medien im Internet als auch per E-Mail und telefonisch. Und dies nicht nur aus dem Publikum - auch die Bands loben das "Geldernsein" in den höchsten Tönen.

Wie fallen die drei Festival-Tage im Rückblick aus?

Bruns Am Freitag haben wir gesehen, wie es sein kann, wenn das Wetter mitspielt. Der Platz war voll, die Partystimmung einfach nur geil. Am Samstag hat der Wetterbericht dazu geführt, dass bereits weniger Leute den Weg zum Holländer See fanden als gedacht. Und der Sonntag war einfach nur nass. Aber die, die dort waren haben sich gesagt: "Schlamm drüber, dattwetterisunsscheißegal".

Nun der Blick nach vorn: Wird es ein viertes "Geldernsein"-Festival geben?

Bruns Ich denke, wenn es am schönsten ist, sollte man aufhören. Da fehlte in diesem Jahr nur das gute Wetter. Im Ernst: In den nächsten Wochen werden wir uns zusammensetzen, und da ich die "bekloppte Bande" sehr gut kenne, geht es wahrscheinlich lediglich um Ideen, finanzielle Defizite auszugleichen, den Mund abzuputzen, nach vorne zu schauen und weiter zu machen.

MICHAEL KLATT STELLTE DIE FRAGEN.

Quelle: RP
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