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Wachtendonk
Noch Platz für Windkraft in Wachtendonk

Wachtendonk. Gutachten im Gemeinderat vorgestellt. In Wankum-Langdorf könnten neue Anlagen gebaut werden. Von Michael Klatt

Auf vier Flächen innerhalb der Gemeinde Wachtendonk sind bisher Konzentrationszonen für Windenergieanlagen (WEA) vorhanden. Nach derzeitigem Stand könnte für die Windkraftnutzung höchstens noch ein Areal hinzukommen. Das ergibt sich aus dem Gutachten des Büros Ökoplan, das in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats vorgestellt wurde. Bei dieser Fläche handelt es sich um gut zehn Hektar in Wankum-Langdorf. Sie erstreckt sich zwischen der Wankumer Straße (L 140) im Süden und der Langdorfer Straße im Norden, wird als Acker genutzt und grenzt im Osten unmittelbar an das Naturschutzgebiet "Caenheide und Mittlere Niersaue".

Als weitere mögliche neue WEA-Standorte nahm Ökoplan außerdem noch die Wankumer Heide und das Müllemer Feld unter die Lupe. Sie wurden jedoch allesamt als nicht geeignet bewertet, weil es Konflikte mit dem Artenschutz und dem Landschaftsschutz gäbe.

Untersucht wurden in diesem Zusammenhang auch die vier bereits bestehenden WEA-Zonen Kookerfeld-Dümperfeld mit drei Windrädern, Gelinter Feld (zwei Windräder), Im Schlick (zwei Windräder) und Tömperweg (ein Windrad). Sie erhielten das Prädikat "insgesamt geeignet". Auch für das Repowering, also das Ersetzen der laufenden WEA durch größere und stärkere Anlagen, seien keine Hindernisse zu erwarten.

Insgesamt sind laut Gutachten ungefähr 88 Hektar für Windkraftanlagen nutzbar. Das entspricht 1,8 Prozent des Wachtendonker Gemeindegebietes.

Quelle: RP
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