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Issum
Oldtimer machen Station in Sevelen

Issum: Oldtimer machen Station in Sevelen
Im Rahmen der Hexenlandrallye starteten die historischen Fahrzeuge auf dem Kirchplatz in Sevelen. FOTO: Gerhard Seybert
Issum. Von Straelen bis Grefrath und einmal quer über die Feldwege der Gegend: Die 11. Oldtimer-Rallye lockte mit 38 alten Schätzchen und verschiedenen Aktionen auf dem Kirchplatz wieder viele Besucher in den Sevelener Ortskern. Von Christoph Kellerbach

Ab 9 Uhr morgens ging es für 38 Oldtimer-Fahrer aus ganz NRW mit der ersten Etappe der großen Rallye los. Rund 100 Kilometer legten die Fahrer am Sonntag zurück, denn beim 11. Oldtimerfestival gab es wieder einmal viele Aufgaben zu lösen und zahlreiche Wege zu erkunden. Die wunderschön aufgemachten Wagen, der älteste war von 1934, durchquerten dabei immer wieder den Ortskern, damit die zahlreichen Besucher einen Blick auf die historischen Schätzchen werfen konnten.

Auf dem Kirchplatz gab es wie in den Vorjahren eine bunte Mischung aus Kinderunterhaltung, Snackbereich und Auto-Ausstellung. Ein Highlight für die jungen Besucher waren wieder die elektronischen Quads, die ausgeliehen werden konnten, während die kleineren Gäste sich beim Kinderschminken amüsierten. "Zum ersten Mal haben wir auch selber den Pommeswagen gemietet und betrieben", erklärte Peter Brockmann, der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Sevelener Gewerbebetreiber, die sich jedes Jahr mit Herzblut für das Gelingen des Festivals einsetzen. Brockmann verriet auch: "Die Rallye fand in zwei Etappen statt, es gab eine Mittagspause im Sevelener Altenheim und die Fahrer mussten verschiedene Aufgaben lösen." Und wie fanden die eigentlichen Oldtimer-Fahrer die gesamte Aktion? "Es war auch diesmal wieder richtig schön", lobte Franz Hinte, der mit seiner Frau Beate in einem Porsche 912 Targa von 1976 angereist war. "Von dem sind nur noch zwölf angemeldet", erklärte er. "Wir sind zum siebten Mal hier bei der Rallye und ich kann sagen, dass es dieses Jahr auf jeden Fall deutlich schwere Fragen als in den Vorjahren gab. Man musste Bilder zuordnen, Wimpel zählen und Sachen sowohl am linken, als auch am rechten Straßenrand finden. Letzteres war dann vor allem eine Aufgabe für meine Frau Beate als Beifahrerin."

Diese war auch begeistert von der Präsentation: "Es war eine richtig schön ausgesuchte Strecke, die nicht über die Hauptstraßen, sondern über malerische Wege führte. Straelen und Grefrath waren die am weitesten entfernten Orte. In der zweiten Etappe kamen dann sogar noch Feldwege dazu, die bei ein paar Fahrern für Verwirrung gesorgt haben, denn uns kamen so einige Leute mit fragendem Blick auf der Suche nach bestimmten Plätzen entgegen."

Doch am Ende kamen alle natürlich gut gelaunt wieder in Sevelen an. "Wenn auch das Wetter so wie jetzt mitspielt, dann ist die Oldtimer-Rallye hier immer eine der schönsten überhaupt", meinte Franz Hinte. "Denn im Gegensatz zu größeren Aktionen, bei denen vielleicht auch mehr Geld dahintersteckt, bleibt das Ganze hier bodenständig, familiär und einfach gemütlich. Man kommt mit Leuten ins Gespräch, die Menschen im Ort freuen sich richtig, wenn sie die Wagen sehen und es macht einfach Spaß den Tag hier in Seveln zu verbringen."

Quelle: RP
 
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