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Geldern
Lost Identity beim Parookaville: "Krasse Erfahrung"

Parookaville: So wurde am Samstagabend gefeiert
Parookaville: So wurde am Samstagabend gefeiert FOTO: Thomas Binn
Geldern. Die Musik klingt den Jungs noch in den Ohren, der Rhythmus schwingt noch nach. Bis 6 Uhr morgens haben Sebastian Biesen und Marius Grassler als DJ-Duo Lost Identity an den Turntables auf dem Parookaville-Festival in Weeze gestanden. "Eine sehr krasse Erfahrung", sagt Sebastian.

Im April hatte die Rheinische Post an dieser Stelle über den Aufstieg und die Ziele der beiden DJs aus Oermten und Kempen berichtet. Ziele, denen sie einen Riesenschritt näher gekommen sind. "Ja, wie sind wir dahin gekommen?", überlegt Sebastian laut. Es ist eher ein mehr als glücklicher Zufall, das ausgerechnet Bernd Dicks seit gut drei Wochen das Management der 19 und 21 Jahre alten DJs hat. Dicks ist gemeinsam mit Norbert Bergers und Georg van Wickeren für das Parookaville verantwortlich.

Gleich drei Mal durften Sebastian und Marius am Wochenende auflegen. Zuletzt von 4.30 Uhr bis 6 Uhr im Electrisize Bunker, einem ehemaligen Munitionsbunker. "Es war brechend voll", beschreibt Sebastian den Blick von der Bühne in das tanzfreudige Publikum. Denn wer glaubt, dass die 25 000 Besucher sich nur an der Hauptbühne tummelten, der irrt. Super fanden es die Jungs von Lost Identity, dass sie zusammen mit dem Resident-DJ des Parookaville-Festivals FRDY spielen durften. Um die Großen der Musikszene zu hören, blieb ihnen trotz ihrer drei Auftritte noch Zeit. Und nicht nur das. Sie konnten ihr Vorbild Dimitri Vegas vom Duo Dimitri Vegas & Like Mike live treffen, sie waren ja so etwas wie Kollegen.

Sebastian erzählt von den Begegnungen mit den Superstars, die sich teilweise mit Privatjets einfliegen ließen, ganz unaufgeregt: "Wir sind an alle, die wir sehen wollten, relativ nah rangekommen." Gequatscht wurde dann nicht über Musik, sondern Persönliches mit Dimitri Vegas oder auch Aoki.

Ein Wiedersehen und Wiederhören mit Lost Identity gibt es bei Nature One in Kastellaun Ende Juli und vielleicht beim nächsten Parookaville. Denn es wird sehr sicher ein zweites geben, verriet Bernd Dicks.

(bimo)
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