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Straelen
Pastor Verst segnet Feuerwehrhaus ein

Straelen. Nach 1,5 Jahren Bauzeit ist das neue Gebäude in Auwel-Holt mit zwei Stellplätzen und Schulungsräumen nun fertig. Von Liss Steeger

Zur Einsegnung des neuen Feuerwehrgerätehauses Auwel-Holt waren zahlreiche Gäste erschienen. Das bisher genutzte Gebäude von 1968 entsprach in mehreren Bereichen nicht mehr den heutigen Anforderungen, so dass eine Erweiterung auf 300 Quadratmeter am aktuellen Standort erforderlich war. Es ist ein Gebäude mit zwei Fahrzeugstellplätzen und Nebenräumen, einem Schulungs- und Besprechungsraum sowie Sanitärbereichen entstanden.

"Das neue Gerätehaus inklusive Fahrzeuge erleichtert uns die Arbeit bei der Sicherstellung des Brandschutzes im gesamten Straelener Stadtgebiet", meinte Stefan Potratz in seiner Begrüßung. Der Löschgruppenführer dankte den zahlreichen Unterstützern. Bürgermeister Hans-Josef Linßen, der das Gerätehaus offiziell seiner Bestimmung übergab, sprach der Feuerwehr seinen Dank aus "für selbstlose Einsatzbereitschaft, vorbildliches Pflichtbewusstsein und für ebenso verantwortungsvollen wie gefahrvollen Dienst an der Gemeinschaft". Er wandte sich persönlich an Potratz, "der nicht nur Hand angelegt hat, sondern auch die einzelnen Bauphasen intensiv begleitet hat. Dies hat die Kosten gemindert und die Verbundenheit mit dem Bauwerk gestärkt." Auch der Straelener Dezernent Christian Hinkelmann war mit dem Ergebnis zufrieden.

Der Wehrleiter der Feuerwehr Straelen, Thorsten Fischer, ließ die anstrengende Bauzeit noch einmal Revue passieren. "Die hohe Motivation wurde umgesetzt und führte zu einer außerordentlichen Identifikation", meinte er. Mit dem Fuhrpark sind die 25 Kameraden nun in der Lage, auch komplexere Einsätze durchzuführen. Er wünscht sich, dass der verbindende kameradschaftliche Geist des Zuges lebendig bleibt. Mit seiner Aussage "Nach eineinhalb Jahren Baubetreuung ist man fast ein Auwel-Holter geworden", erntete Markus Leuker ein Raunen. Er betonte, dass es ohne Feuerwehr keine Ausrichtung des Martins- oder des Karnevalszuges gäbe. "Wir sind eine Einheit geworden", bekräftigte er.

Pastor Ludwig Verst segnete das neue Gebäude mit dem Leitspruch der Feuerwehr "Gott zur Ehr', dem nächsten zur Wehr" und den Worten aus dem Galaterbrief "Einer trage des anderen Last". Der Löschgruppensprecher der Auwel-Holter, Heiner Bons, überraschte Potratz mit einem Reisegutschein und dankte für seinen unermüdlichen Einsatz. "Brandheiße" Musiktitel trug der Musikverein Auwel-Holt mit dem Vorsitzenden Andreas Rattmann gleich neben dem Grill vor.

Quelle: RP
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