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Geldern
Ponter Kartoffelmarkt mittlerweile ein Selbstläufer

Geldern: Ponter Kartoffelmarkt mittlerweile ein Selbstläufer
Nicht nur Erdäpfel gab es auf dem Ponter Kartoffelmarkt. Echte Äpfel wurden beispielsweise zu Saft verarbeitet. FOTO: Gerhard Seybert
Geldern. Das Besondere: Nur Ponter Vereine und Gewerbetreibende bestücken mit ihren Angeboten den Markt im Ortskern. Von Yvonne Theunissen

Bereits zum 19. Mal hatte der Heimat- und Förderverein Pont zum Herbst- und Kartoffelmarkt ein. Den ganzen gestrigen Sonntag über konnte im Dorfkern entlang der 40 abwechslungsreichen Stände gebummelt und eingekauft werden. Doris Schmitz vom Vorstand freute sich: "Am Anfang waren alle skeptisch, jetzt könnten wir das komplette Dorf vollstellen. Der Markt ist mittlerweile ein Selbstläufer geworden. Das Besondere ist, dass nur Ponter Vereine und Gewerbetreibende den Markt bestücken. Bis auf Krings vom Omselshof, die die Gründung damals mitgetragen haben, sind alle Anbieter Ponter."

So zeigte sich der Markt bereits am frühen Vormittag gut besucht. Neben den traditionellen Programmpunkten, wie der Wahl des Kartoffelkönigs mit der dicksten beziehungsweise schönsten Kartoffel, gab es viele weitere Attraktionen zu entdecken. Viele Schnäppchensucher zog der kleine Trödelmarkt in seinen Bann. Zahlreiche Besucher waren außerdem nach Pont gekommen, um regionales Obst und Gemüse sowie weitere Spezialitäten von Eierlikör bis hin zu Marmeladen zu erwerben oder direkt vor Ort zu genießen.

Hans Deckers von der Rheinischen Pilz-Zentrale war die Teilnahme am Markt wichtig: "Wir produzieren in Pont und wollen den Gästen unsere Produkte anbieten. Wir wollen zeigen, welche schönen Dinge hier in Pont angebaut werden."

Der Karnevalsverein PONTifex Maximus sorgte nicht nur bei den kleinen Gästen für große Augen. Auch manch Erwachsener begeisterte sich für eine selbst zusammengestellte Leckertüte zum Einkaufspreis.

Gut besucht zeigten sich auch das Schweinemobil und der Infostand des Arbeitskreises Junglandwirte des Rheinischen Landwirtschaftsverbandes. Drei Schweine im nachgebauten Stall, ein informatives Quiz sowie viele Broschüren und Schautafeln informierten die Besucher über die Schweinezucht. Junglandwirtin Anika Pauwen erklärte: "Wir wollen den Leuten die Landwirtschaft näher bringen und Einsicht gewähren." Zum Beispiel in die Initiative Tierwohl. Eva Nünninghoff, ebenfalls Junglandwirtin: "Wir wollen die Verbindung und Nähe zum Tier und zum Endprodukt herstellen. Die Aufzucht bis zur Mast ist so ausgelegt, den Schweinen das Leben so angenehm und abwechslungsreich wie möglich zu machen." Dazu gehörten auch Spielzeug, Futter und Wasser zur freien Aufnahme und optimierte Luft- und Lichtkonzepte.

Hildegard Nass, die mit Ulrike Ingendae und Doris Schmitz maßgeblich an der Planung des Festes beteiligt war, zeigte sich mit Blick zum Himmel und auf die vielen Gäste zufrieden.

Quelle: RP
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