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Wachtendonk
Premiere für Rebecca van Hüth und ihren frechen Vogel Heiko

Wachtendonk. In Wachtendonk gibt es in diesem Jahr turnusmäßig keinen Karnevalsprinzen. Das tat der Stimmung bei der Kappensitzung in der Turnhalle der Hauptschule aber keinen Abbruch. Gut sechs Stunden lang wurde ein Programm geboten, das sich aus lokalen Karnevalisten und Gästen aus den Hochburgen zusammensetzte. Dabei standen nur drei Büttenreden auf dem Programm; der Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf Tänzen und Musikvorträgen. Ein Konzept, das den Besuchern gefiel. Von Yvonne Theunissen

Dies zeigte sich bereits eine halbe Stunde vor dem Start, als die ersten Schunkellieder das Publikum aufwärmten. Durch das Programm führte Organisator Manuel Bodden witzig und souverän: "Und denkt dran, Spaß ist, was Ihr draus macht." Mit Liedern startete das Tambourcorps "Frei Weg" Wachtendonk, ehe Hedwig Sieberichs aus Schwalmtal als Schutzengel Hettwich die Bühne enterte und scharfzüngig von ihren Erfahrungen erzählte: "Du weißt doch, Giovanni, warum ihr Italiener so klein seid? Weil eure Mama gesagt hat, wenn ihr groß seid, müsst ihr arbeiten."

Im Anschluss zeigten die jüngsten Karnevalisten in den Gruppen "Funkensternchen" und "Funkenkracher" Gardetänze, ehe Rebecca van Hüth aus Wankum als Bauchrednerin mit ihrem frechen Vogel Heiko auf der Bühne stand. Als die Band "Die Rhienstädter" bekannte Karnevalslieder präsentierte, gab es kein Halten mehr.

Im weiteren Verlauf standen mit den WCC-Powergirls als 70er Jahre Discogirls, den WCC-Dancegirls als Zirkusprinzessinnen und der Tanzgarde "Feel Jeck" weitere Tanzgruppen auf der Bühne. Für viele war die Gruppe "Family for Dance" aus Straelen ein Höhepunkt. Als Formel-1-Zirkus verwandelten sie die Bühne mit Straßenschildern und Lenkrädern in eine Rennstrecke.

Therapeut Herbert Siemes aus Alpen plauderte aus seinem Berufsalltag. Besonders die zweite Hälfte stand aber stark im Zeichen der Musik. Für Stimmung sorgten der Musikverein "Lyra", das A-Team (Astrid Keuck und Anja Reiners), und die überregional bekannten Karnevalsbands "Heizefeiz" aus Köln und "Röbedeuker" aus Düsseldorf und Neuss. Zum Finale fanden sich viele Akteure noch einmal auf der Bühne ein und feierten eine gelungene Kappensitzung.

Quelle: RP
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