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Geldern
Prosit auf die Wirte: Engels und Groterhorst sind 60

Geldern. Erst war es nur eine Kneipenidee, entstanden im Kopf eines Geldrianers beim Umtrunk in einem Bierlokal auf der Poststraße. Man schrieb das Jahr 1981. Dass sich Karl-Heinz Engels zwei Jahre später einen Weg zur Umsetzung seiner Wirtshausträume eröffnen würde, diese Vorstellung schien utopisch. 1983 aber schrieb er schon schwarze Zahlen. Seit 27 Jahren gehört ihm nun schon der "Ratskeller", ein Restaurant in zentraler Lage. Von Norbert Hemmersbach

Der Besitzer hat es umgebaut, und wenn die Gäste gut über sein 28-Betten-Hotel reden, dann ist Karl-Heinz Engels glücklich. Wenn die Rotarier einmal in der Woche zum Essen kommen, fühlt er sich vielleicht sogar ein wenig geadelt.

Am vergangenen Wochenende ging es in seinem "Ratskeller" noch feierlicher zu. Viele Gäste fanden sich ein, um dem 60-Jährigen zum runden Geburtstag zu gratulieren. So wurde es für die Freunde des Hauses und die sechs Mitarbeiter ein langer Tag. Das gilt auch für Engels Sohn Benedikt, der ihm nachfolgt und fürs Catering verantwortlich war.

Feierlich ging es auch Mitte der Woche zu, als Egbert Groterhorst seinen 60. Geburtstag in den "Lindenstuben" feierte. Der Gastronom ist bekannt für ausgedehnte Feten. Er wusste also, dass er keine Chance gehabt hätte, wenn er vor diesem 60. eine Ausnahme gemacht hätte.

Egbert Groterhorst hat im Übrigen einen doppelten Grund zum Feiern: Seit drei Generationen gibt es schon die "Lindenstuben", und 1983 vertraute ihm sein Vater, überall nur "dat Williken" genannt, das Lokal an. Wie sich das für Geburtstagskinder gehört, haben beide Wirte ordentlich auf die nächsten Jahre angestoßen.

Quelle: RP
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