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Straelen
Räuchersteine verursachen Alarm

Straelen. Alarm hat der Kohlenmonoxid-Warner in der städtischen Flüchtlingsunterkunft an der Rathausstraße in Straelen gegeben. Wie die Kreispolizeibehörde gestern auf Anfrage der RP mitteilte, ereignete sich der Vorfall bereits am Freitagvormittag. Er führte zu einem großen Aufgebot von Feuerwehr, Polizei und Krankenwagen.

Fünf Bewohner des Hauses hatten nach Angaben der Polizei in einem Zimmer in einer Tonschale Räuchersteine verbrannt und dabei das Fenster sowie die Tür geschlossen gehalten. Die durch die Verbrennung beabsichtigte duftende Rauchentwicklung verursachte einen Alarm des Kohlenmonoxid-Melders. Die Feuerwehr rückte aus, holte fünf Personen aus dem Haus, rettete sie so vor dem Erstickungstod, öffnete das Fenster und lüftete so den Raum. Der Feuerwehreinsatz war schnell beendet. Die fünf Bewohner wurden zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Vier Personen wurden nach ambulanter Behandlung entlassen. Eine 20-jährige Frau blieb zur Beobachtung im Krankenhaus.

Wie der zuständige Dezernent Christian Hinkelmann von der Stadtverwaltung Straelen ergänzend dazu mitteilt, wurden alle zum Zeitpunkt des Zwischenfalls anwesenden rund 20 Bewohner kurzfristig in den großen Sitzungssaal des Rathauses gebracht. Nachdem die Feuerwehr das Gebäude freigegeben hatte, kehrten alle wieder in die Unterkunft zurück.

(kla)
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