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Geldern
Ralf Klapdor (FDP)

Geldern. Für die FDP ist der Wiedereinzug in den Bundestag greifbar: "Das Ergebnis im Land hat gezeigt, dass wir etwas bewegen können", sagt Ralf Klapdor. Der promovierte Wirtschaftswissenschaftler und Steuerberater ist Professor an der Hochschule Rhein-Waal und tritt für die FDP als Bundestagskandidat an. Der 48-Jährige lebt mit seiner Frau, den beiden Töchtern und seinem belgischen Schäferhund in Uedem, ist gebürtiger Niederrheiner und stammt aus Hüls. Es war die Partei von Otto Graf Lambsdorff und Gerhard Baum, für die sich Klapdor vor 25 Jahren entschied.

Für die Partei, die die Überzeugung vom prinzipiellen Vorrang der individuellen Freiheit vertrat - für den Staatsbürger wie für den Unternehmer, für den Mensch, der seinen Glauben ungehindert bekennen oder seinen Mobilfunkanbieter ohne Schikanen wechseln will. Jene Partei, die seit der NRW-Wahl wieder Land sieht. Klapdor lernte Politik von der Pike auf, war Vorsitzender der Jungliberalen in Krefeld, wurde Chef der Kreistagsfraktion in Kleve und ist Vorsitzender der Kreis Klever FDP. Er möchte in Berlin für ein sicheres Europa eintreten, das gerade für die Euregio des Kreises wichtig sei, möchte den öffentlichen Personennahverkehr im Kreis ebenso fördern, wie die Digitalisierung.

Für die Finanzierung der Schulen möchte auch er den Bund in die Pflicht nehmen. "Was SPD-Kandidat Schulz jüngst forderte, stand bei uns schon lange im Programm", sagt er. Als Freidemokrat habe man aber einen anderen Ansatz - zum Beispiel mehr Autonomie für einzelnen Schulen. Eine Schule im Kreis Kleve habe andere Schwerpunkte, als eine in Berlin.

(mgr)
 
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