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Issum
"Ratatouije" in der Kulturscheune

Issum. Der Auftritt hat diesjähriges Programm des Kulturkreises Issum beschlossen.

In der nahezu ausverkauften Kunst- und Konzertscheune ist die Stimmung beinahe familiär. Das liegt am Hauch von Bohème, den der Ort versprüht, am netten Service, den leckeren Speisen und Getränken zur mittäglichen Stunde und nicht zuletzt am ungezwungenen Interagieren zwischen der Band "Ratatouije" und dem Publikum.

Ex-Moyland-Musiker Michael Cuypers (Gesang, Gitarre, Akkordeon) paukt mit dem Publikum dann auch schon mal einen französischen Refrain und erläutert popmusikalisch bewandert den Hintergrund manch eines Songs.

Auch wenn die Band sich nach dem französischen Gemüseallerlei benennt, die Wurzeln der sechs Musiker sind niederrheinisch. Das wird spätestens dann deutlich, als die Band Sting huldigt und aus dessen "Englishman in New York" einen "Niederrheiner in New York" macht. "Ratatouije" nehmen sich ihre Musik aus vielen Schubladen - französisch-keltische Folklore, amerikanischer Folk und Blues genauso wie bekanntes Popliedgut von den Doors oder R.E.M.. Das alles wird eigenwillig und -sinnig - typisch niederrheinisch eben - in neue Gewänder verpackt und handwerklich auf hohem Niveau präsentiert. Spätestens bei Santanas "Oye como va" brilliert die Band mit dichtem Rhythmus von Hubert Engels (Schlagzeug), Elmar Nolting (Percussion, Gesang) und Adolf Klemenz (Kontrabass). Die i-Tüpfelchen setzen die Soli von André Pinders (Saxophon) und Reiko Hauser (E-Gitarre). Das Publikum honoriert das zweieinhalbstündige, zwischen wohligen Balladen und druckvollen Jams changierende Programm mit großem Applaus.

Quelle: RP
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