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Gelderland
Schicke britische Autos erobern den Niederrhein

Gelderland. Vom 26. bis 29. Mai findet das 12. Merlintreffen statt. Zwischenstopp unter anderem an der Steprather Mühle in Walbeck.

Vier Tage lang wird es für Autoliebhaber einiges zu sehen geben. Vom 26. bis 29. Mai findet das 12. Merlintreffen statt, erstmals am Niederrhein. Organisiert haben es Rudolf und Gonnie Velden aus Geldern.

Sie werden mit ihrem Merlin Plus 2, Baujahr 1988, dabei sein. Merlin, das ist eine Automarke, die einem im Alltag nicht so häufig begegnet. Das liegt zum einen daran, dass es davon nicht allzu viele Fahrzeuge gibt, 1000 weltweit. Velden schätzt, dass in Deutschland nur 45 Fahrzeuge dieser Marke unterwegs sind. Zum anderen ist der Merlin kein Auto vom Fließband. Ganz im Gegenteil. Es ist ein sogenanntes Kit-Fahrzeug. Geliefert werden Einzelteile, zusammensetzen muss der Merlin-Liebhaber sein Fahrzeug selbst. Ein echtes Bastelabenteuer, an dessen Ende ein britischer Roadster steht und fährt. Die Merlin-Fahrer sind am Niederrhein im Landhaus Nierswalde in Goch zu Gast. Von dort starten die Tagestouren, die zum größten Teil an der deutsch-niederländischen Grenze entlangführen. Kranenburg, Nijmegen und Emmerich stehen am ersten Tag auf dem Tourplan. Am nächsten Tag geht es von Weeze nach Arcen mit Zwischenstopp an der Steprather Mühle in Walbeck. Freitag, 27. Juni, werden die Merlinfahrer gegen 10.15 Uhr an der Mühle eintreffen.

Erwartet werden 17 Fahrzeuge mit Teilnehmern aus England, den Niederlanden und Deutschland. "Viele Autos, die hintereinander fahren, das ist schon ein schönes Bild", verspricht Velden. Egal, ob sie an der Mühle oder anderswo am Niederrhein gesichtet werden, ansprechen und Fragen stellen ist durchaus erwünscht, versichert der Merlin-Fahrer. Zu übersehen sind die Schätzchen mit dem unverwechselbaren Äußeren auf jeden Fall nicht.

(bimo)
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