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Wachtendonk
Sensationelles Handy sorgt bei den Theaterkids für Aufregung

Wachtendonk. Um den eigenen Nachwuchs zu sichern und Kindern die Möglichkeit zu geben, Bühnenerfahrung zu sammeln, gründete der Theaterverein Gesellschaft-Harmonie 1872 Wachtendonk vor drei Jahren die Theaterkids. Am vergangenen Wochenende spielten elf Kids unter der Leitung von Petra Beims, Brigitte Held und Elke Buschmann an zwei Nachmittagen das Stück "Das Megacoole Superhandy" von Christoph Kämmerer. Zum ersten Mal fand die Aufführung in den soeben fertiggestellten neuen Veranstaltungsräumlichkeiten auf dem Holleshof in Wachtendonk statt. Der Eintritt war frei, allerdings freuten sich die kleinen Darsteller über eine Spende. Von Yvonne Theunissen

Die Ausgangssituation des Stückes ist vielen Kindern bekannt. Die vier Freunde Tina (Jasmin Beims), Fridde (Jessica Stockbauer), Emma (Jolin Jachtner) und Lars (Jonas Dedlow) lassen ihren Mitschüler Paul (Luca Guttkowski) einfach nicht in Ruhe. Auch die Kioskbesitzerin Tante Hedwig (Christin Küsters) kann dem Jungen nicht helfen. Da trifft Paul zufällig auf Professor Pütagoras (Horst Beims), der ihm seine neuste Erfindung zum Testen gibt: "Auf dieses Handy habe ich mein geniales Computerprogramm aufgespielt. Das Handy kann alles."

Auf diese Weise wird Paul in der Schule zum Überflieger und kann alle Fragen in allen Fächern mit Hilfe des Handys bequem beantworten. Natürlich interessieren sich plötzlich alle für das Wunderding. Nicht nur seine Klassenkameraden, sondern auch Journalist Gino (Justin Jachtner), die beiden Vertreter einer ausländischen Firma Lisa Ming (Sandra Stockbauer) und Lukowitsch (Nadja Busch) sowie die beiden Hauptkommissare Lüding (Max Waerdt) und Winter (Simon Waerdt).

Das Alter der beteiligten Kinder lag zwischen sieben und 14 Jahren. Ergänzt wurde das Ensemble durch Horst Beims und Janina Dedlow (Minister Allwissend). Deren Sohn Jonas ist heute sieben, aber bereits von Anfang an bei den Theaterkids dabei: "Ich finde das super. Die Kinder sind unter der Woche beschäftigt und machen das gerne. Zudem muss man bedenken, welche Disziplin dahintersteckt. Das finde ich sehr bemerkenswert."

Elke Buschmann ergänzte: "Uns ist jeder willkommen und jeder bekommt eine Rolle mit Text. Wir wollen zeigen, was Kinder alles können." Das gilt auch für besondere Kinder, die zum Beispiel eine Lernschwäche oder Behinderung haben.

Für die weihnachtliche Stimmung sorgten nicht nur Kerzen und Gebäck, sondern auch Simon Waerdt, der auf der Trompete einige Weihnachtslieder anstimmte.

Quelle: RP
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