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Issum
Sevelener Käthe-Kollwitz-Schule bleibt in guter Erinnerung

Issum. Zum Ende der Schule bedankt sich das Kollegium bei allen. Im Rahmen eines Festaktes wurde ein Baum auf dem Schulhof gepflanzt.

Die offizielle 50-Jahr-Feier der Käthe-Kollwitz-Schule (KKS) in Sevelen war gleichzeitig auch deren Abschiedsfest.

Lehrer, Schüler, Eltern und vor allem viele Ehemalige nutzten die letzte Chance, ihre alte Schule zu besuchen und viele bekannte Gesichter in erinnerungsreicher Umgebung zu treffen. Schließlich ist das Schul-Aus auch das Ende einer Ära. Dies wurde noch einmal groß gefeiert. Erst gab es Gelegenheit, die eigene Klasse in einer großen Foto-Ausstellung wiederzufinden, dann konnten bei Kaffee und Kuchen in der Pausenhalle viele ehemalige Schüler und Lehrer Erinnerungen austauschen.

Am frühen Abend folgte das große Varieté in der neuen Turnhalle. Ein Highlight fand direkt zu Beginn statt: Felicitas Beyer, die bereits in der Eröffnungsfeier vor 50 Jahren mit dem Schulchor das Lied "Freunde, lasst uns fröhlich loben" dargeboten hatte, wiederholte dies mit den aktuell jüngsten Schülern noch einmal. So schloss sich auch dieser Kreis.

Was bei den letzten Schülern und Lehrern, aber auch bei den ehemaligen Mitgliedern der Schulgemeinde immer wieder als Tenor zu hören war, fasste eine Grußnachricht von Daniel Schilberg, die die KKS als Mail erreicht hatte, treffend zusammen: "Sie haben mir beigebracht, dass das Ganze aus mehr besteht als nur aus der Summe seiner Teile. Bei Ihnen habe ich gelernt, dass Wissen nicht nur dazu dient, einfach konsumiert und verarbeitet zu werden, sondern um uns Schüler aufs Leben vorzubereiten und uns als Menschen zu prägen. Dafür möchte ich Ihnen von ganzem Herzen danken." Was bleibt also nach 50 Jahren von der Käthe-Kollwitz-Schulen in Sevelen?

Zum einen sind es diese und ähnliche Erinnerungen des offenen Miteinanders, die den Beteiligten auch niemand wird nehmen können.

Zum anderen bleiben ganz handfeste Dinge: Da ist einerseits der Amberbaum, der im Rahmen eines kleinen Festaktes im Beisein des Altbürgermeisters Gerd Kawaters und seines Nachfolgers Clemens Brüx auf dem Schulhof gepflanzt wurde. Da ist aber andererseits auch ein letztes Mal das Denken an andere und deren Bedürfnisse.

Die "Aktion Samenkorn" aus Guatemala wird sich über den Reinerlös des Schulfestes freuen dürfen, der an die gespendet wird. Vor Abzug der Kosten sind rund 1200 Euro erzielt worden.

Das Abschluss-Lehrerkollegium der Käthe-Kollwitz-Schule in Sevelen sagt: "Danke und Auf Wiedersehen."

Quelle: RP
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