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Geldern
"Silence Goodbye" gewinnt Bandcontest

Geldern: "Silence Goodbye" gewinnt Bandcontest
So sehen Sieger aus: Silence Goodbye" sicherten sich den ersten Platz beim Wettbewerb in der E-dry. Die Band werden die Fans jetzt beim Geldernsein-Festival wiedersehen. FOTO: Spütz
Geldern. Mit sieben erstklassigen Nachwuchsbands war der vierte "Starpac Easy Bandcontest" für das Geldernsein-Festival prall gefüllt mit tollen Musikern und fantastischen Songs. Das machte das Auswählen natürlich schwierig. Von Christoph Kellerbach

Eigentlich sollte der "Starpac Easy Bandcontest" ja "nur" ermitteln, welche drei Nachwuchsbands auf dem vierten Geldernsein-Festival vom 26. bis 28. August am Holländer See spielen sollen. Aber die von gut 200 Leuten besuchte Veranstaltung mit dem Fokus auf den jungen Wilden war für sich selbst genommen schon ein richtiges Event. "Mit 50 Bewerbungen vorab haben wir noch mehr als im letzten Jahr bekommen", verriet Roger Bruns, der zusammen mit drei weiteren Geldernsein-Vereinsmitgliedern die Jury in der E-dry darstellte. Er, Ralph Toschka, Felix Pickers und Marcel Grothues waren aber nicht die Einzigen, die am Samstagabend ihre Stimme abgaben. Denn die Besucher bekamen einen Wahlzettel, auf dem sie ihre Favoriten ankreuzen konnten. Und bei dem hohen Niveau der vorausgewählten sieben Bands, die gegeneinander antraten, war es "sehr schwer da eine Wahl zu treffen", fand Nicole Orlando. "Denn die machen einfach alle total viel Spaß!" "Wir haben auf jeden Fall einen Wechsel bei der Musik gespürt", analysierte Roger Bruns. "Denn wo in den Vorjahren oft nur Rockbands da waren, gab es nun auch einige von den insgesamt 50 Gruppen, die auch deutsche Popmusik spielten." Durch das so erstklassig gemischte Angebote wurde der Abend natürlich ein voller Erfolg. Ob es jetzt die fingerfertigen E-Gitarrenschwinger von "Silence Goodbye" aus Wemb waren, oder die ausgezeichneten Rocker von "Ulysses Grand" aus der Nähe von Düsseldorf. "Die Typen hier sind so gut, dass ich gar nicht weiß, ob ich dieses Jahr auch wieder zum Geldernsein gehe", scherzte Anne-Marie Götze. Die deutsche Popmusik von "Bakali" aus Kamp-Lintfort begeisterte ebenfalls die Zuhörerinnen und Zuhörer. Aber das gilt so ohnehin für sämtliche Gruppen des Abends. "Spring up fall down", mit Mitgliedern aus Köln und Duisburg, waren da mit ihren regelrechten "Grunge"-lastigen Tönen keine Ausnahme. Süß-melancholisch ging es oftmals zu bei "Lola Utopia", die mit ihren tollen Songs aus Köln angereist war. Die zeitgenössischen Party-Rock spielenden Jungs aus der Kevelaerer Band "K47" hatten da eine deutliche kürzere Anreise. Der siebte im Bunde war "Halsüberkopf" aus Willich, die mit ihrem gefühlvollen Akustik-Pop/Rock samt schwelgenden Liedertexten Eindruck machten. Aber am Ende musste gewählt werden, denn die drei Nachwuchs-Slots im Geldernsein-Programm warteten darauf, gefüllt zu werden. Zwischendurch wurden während des Bandcontests auch noch CDs von den Festivalteilnehmern des letzten Jahres verlost und um 10 Prozent verbilligte Tickets für das vom 26. bis 28. August anstehende vierte Geldernsein verkauft.

Den ersten Platz bekam schließlich "Silence Goodbye", die nun am Samstag um 13 Uhr auf dem Gelände am Holländer See spielen werden. Die beiden anderen Gewinner waren "Spring Up Fall Down" und "Lola Utopia", die nun Freitag um 18 Uhr sowie Sonntag um 12 Uhr auftreten werden. Bezüglich der finalen Entscheidung, wer denn gewinnen sollte, offenbarte Roger Bruns, "dass hier das Publikum das Zünglein an der Waage war, da es auch innerhalb der Jury durchaus stark unterschiedliche Meinungen gab."

Quelle: RP
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