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Wachtendonk
Spaß für Kinder in Wachtendonk

Wachtendonk. Eine Wiese voller Spielgelegenheiten erwartete Kinder und Familien am Sonntag in Wachtendonk. Auf der Niersuferpromenade und dem Friedensplatz wurden Spiele und Aktivitäten angeboten. Dort konnten Kinder sich austoben und Zeit mit ihrer Familie oder Freunden verbringen.

Zum ersten Mal veranstaltet die Gemeinde den Kinder-Sommer Wachtendonk. Das Angebot reicht von der Hüpfburg bis zur Torwand. An allen fünf Sonntagen, an denen das Fest ausgerichtet wird, gibt es verschiedene Angebote. So konnten Kinder gestern bei einem Lkw-Rennen gegeneinander antreten oder beim "Erbsenarchitekten" ihre Kreativität unter Beweis stellen. Hier mussten sie mit Holzspießchen und Erbsen Kunstwerke bauen. Bei einem lebensgroßen "Mensch ärgere dich nicht" konnten die Kinder selbst als Spielfiguren antreten. Auch in den vergangenen Wochen wurde schon viel geboten. Von Kinderschminken über den "Heißen Draht" bis hin zu einem Farbspiel war alles mit dabei.

Der Kinder-Sommer war auf Vorschlag der CDU ins Leben gerufen worden. Man überlegte, wie der Friedensplatz in den Sommermonaten genutzt werden konnte. Daraus entstand die Idee der Spielewiese für Kinder. Sabrina Küsters von der Gemeinde Wachtendonk hofft auf eine Fortsetzung der Veranstaltung in den folgenden Jahren: "Wir wollten dieses Jahr mal schauen, wie es angenommen wird, und dann wird entschieden. Ich persönlich würde es mir wünschen." Denn der Kinder-Sommer kommt gut bei den Leuten an. "Die Besucherzahlen steigen stetig. Beim letzten Termin waren im Schnitt 100 Leute da."

Anja Sasse war mit ihrem Sohn bei dem Fest und war begeistert: "Es gefällt mir wirklich sehr gut. Die Hüpfburg ist immer ein Anziehungsmagnet für meinen Sohn." Zudem stünden die Kinder hier im Vordergrund. "Da es kostenlos ist, ist es ein toller Treffpunkt für alle. Man muss nicht immer alles groß aufziehen." Die Kinder haben sichtlich Spaß, als sie auf der Hüpfburg hüpfen und voller Konzentration bei einem Geschicklichkeitsspiel versuchen, Röhrchen, die an einem Haken auf einem Helm befestigt sind, zu verschieben. Da kam auch schon mal Hunger auf. An diesem Sonntag verkaufte Mutter Monique Möllenberg Kuchen. Ganz allein organisierte sie den Verkauf, und so konnten die Besucher erfrischende Getränke trinken und leckeren Kuchen essen.

Nach dem Spielen konnten die Familien den Tag in der nahen Eisdiele oder bei der Besichtigung der Burgruine an der Niers ausklingen lassen.

(dago)
 
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