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Geldern
Spende hilft Frauen in Niger, das Leben ihrer Familie zu sichern

Geldern. Im See-Park Hotel in Geldern begrüßte Barbara Baratie, Geschäftsführerin des Unternehmerinnen Forum Niederrhein 55 Businessladys. Erfahrungsaustausch, Netzwerken, Geselligkeit - das ist der eine Schwerpunkt des Abends.

Mit Spannung erwartet wurde denn auch der Vortrag von Top-Managerin Regina Mehler aus München, die inspirierende Bilder in die Köpfe ihrer Zuhörerinnen transportierte. Sie steht für Erfolg, Strategie, Durchsetzungskraft und Frauenpower - und machte deutlich, wie wichtig unternehmensinternes Marketing ist, wenn es gilt, neue Ideen nach vorn zu bringen.

Zuvor gab es noch eine richtig gute und bemerkenswerte Nachricht: "Unsere Frauenfilmnacht war einfach unglaublich erfolgreich. Mit Spaß, Freude und Frauenpower haben wir es gemeinsam geschafft, weit mehr als 5 000 Euro für den guten Zweck zu erzeugen", so Sandra Pelser. Die Klever Steuerberaterin hatte noch in der Nacht das Spenden-Sparschwein geschlachtet. So konnte kürzlich mit 1.286,50 Euro auch das Klever Frauen-Flüchtlingscafe gestärkt werden.

Voll Freude nahmen Heike Waldor-Schäfer und Angelika Fedke für die Stiftung "Aktion Pro Humanität" jetzt 4 000 Euro aus der Frauenfilmnacht entgegen, mit denen die Unternehmerinnen Frauen am Niger durch Mikrokredite helfen wollen, das Überleben ihrer Familien zu sichern.

Für nur 38 Euro können die Frauen dort ein Schaf oder eine Ziege erwerben, für 60 Euro ein Kälbchen, das dann übers Jahr gefüttert wird, der Familie Milch gibt und dann mit Gewinn auf dem Markt verkauft werden kann. "Das Team um Dr. Elke Kleuren-Schryvers ist seit vielen Jahren in Benin und im Niger aktiv und leistet dort eine wertvolle Arbeit", so Baratie.

"Mikrokredite sind eine unglaublich hilfreiche Form, den Frauen vor Ort unternehmerisches Handeln zu ermöglichen." Heike Waldor-Schäfer bestätig das: "Wir kommen gerade aus Afrika zurück und ich bin beeindruckt, wie erfolgreich Projekte werden, die dort von Frauen geführt werden, sind. Obwohl die Frauen nie eine Schule besucht haben, beweisen sie unternehmerisches Geschick und sind zuverlässige Kooperationspartner bei den Mikrokrediten."

Quelle: RP
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