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Geldern
Spenden aus Geldern retten Hunderte vor Erblindung

Geldern. Durch die Hilfe von Menschen aus Geldern ist rechnerisch 398 Menschen das Augenlicht wiedergeschenkt worden. Diese Zahl hat die Christoffel-Blindenmission herausgegeben.

Demnach haben im vergangenen Jahr 120 Bürger aus Geldern insgesamt 11.956 Euro an die Organisation gespendet. In der Summe können sowohl Einzelspenden als auch Daueraufträge oder Vermächtnisse enthalten sein. Mit dem Geld könnten 398 Menschen in Asien, Afrika oder Lateinamerika am Grauen Star operiert werden, erläutert die Christoffel-Blindenmission (CBM).

"Weltweit leben 39 Millionen blinde Menschen", führt die Mission aus. "Darunter leidet rund die Hälfte am Grauen Star, einer Trübung der Augenlinse. Mit einer kleinen Operation könnten sie wieder sehen. Durchschnittlich kostet ein solcher Eingriff in den Projekten der CBM nur 30 Euro, bei Kindern wegen der benötigten Vollnarkose 125 Euro. Doch das sind Beträge, die sich viele der Betroffenen in Entwicklungsländern nicht leisten können."

Gerade einmal eine Viertelstunde pro Auge dauert es, die trüben Augenlinsen gegen künstliche zu tauschen. Kurze Zeit nach der Operation können die Patienten wieder sehen und damit gewinnen sie ihr selbstständiges Leben zurück, auch die Chance, zu arbeiten und sich selbst und ihre Familien zu ernähren. Die große Dankbarkeit der Menschen will die CBM an die Spender - auch die aus Geldern - weitergeben.

Die Christoffel-Blindenmission zählt zu den größten und ältesten Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland. Sie fördert seit über 100 Jahren Menschen mit Behinderung in Entwicklungsländern. Sie unterstützt zurzeit 672 Projekte in 65 Ländern.

Quelle: RP
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