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Lokalsport
A- und B-Ligisten kämpfen um den Offensivpokal

Kreis Kleve. Tore schießen lohnt sich ab sofort für die Fußballer der Kreisligen A und B wieder doppelt. Der Diebels-Offensivpokal, der bis zur Saison 2013/14 eine Zeit lang jährlich nach dem Saisonende veranstaltet wurde, wird ab der kommenden Spielzeit wieder unter einem neuen Namen aufgelegt.

"Wir freuen uns sehr darüber. Das ist eine Bereicherung", sagt Holger Tripp. Der Vorsitzende des Kreisfußballausschusses Kleve-Geldern konnte als Sponsor für diesen Wettbewerb das Energieunternehmen RWE gewinnen. Unter dem Namen "Innogy Soccer Cup" sucht der Fußballkreis Kleve-Geldern in der nächsten Saison wieder die treffsichersten Mannschaften.

Den Fans dürfte der Soccer Cup bekannt vorkommen. Denn im Grunde gleicht er dem Konzept, das es beim Diebels-Offensivpokal gab. "Wir haben nicht viel geändert. Es wird wieder je einen Monatssieger in der A- und der B-Liga geben, der die meisten Tore geschossen und sich damit für das Endturnier qualifiziert hat", erklärt Tripp. Bis auf den jeweils letzten Spieltag der Hin- beziehungsweise Rückrunde werden dabei alle Spieltage Monat für Monat berücksichtigt. Schafft es ein Team gleich zwei Mal an die Spitze, so rückt der Zweite nach.

Zudem ist der Gastgeber, der 2017 die DJK Twisteden sein wird, erstmals als neuntes Team direkt für die Endrunde am Sonntag, 11. Juni, qualifiziert. Eine weitere Neuheit ist, dass sich darüber hinaus ein zehntes Team aus der Kreisliga A oder B qualifizieren kann. "Dieses kann sich bei uns bewerben. Zum Beispiel, weil es sich in der Flüchtlingsintegration hervorgetan hat", sagt Tripp.

Eine Teilnahme kann sich für die Mannschaften lohnen. RWE und der Kreisfußballausschuss loben nämlich Preise für die besten Teams aus, die sie zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht näher nennen wollen. Fest steht jedoch, dass sich auch jeder Monatssieger über ein Präsent freuen darf.

Den Sieger unter den mehr als 60 Mannschaften der Kreisligen A und B spielen die zehn qualifizierten Teams am 11. Juni in Twisteden aus. Zunächst müssen sie sich in zwei Gruppen mit je fünf Startern beweisen, ehe sich am späten Nachmittag zwei Mannschaften im Finale gegenüber stehen. An diesem Tag soll aber nicht nur das Sportliche im Fokus stehen. "Wir wollen einen Tag für die ganze Familie gestalten", verspricht Tripp. Nachwuchskicker sollen sich dabei genauso vergnügen können wie die Ehefrauen und Partnerinnen der Fußballspieler sowie alle Interessierten.

Der "Innogy Soccer-Cup" soll in den nächsten Jahren als Nachfolger des früheren Offensivpokales etabliert werden und wieder einen festen Platz am Saisonende bekommen. So gehen Tripp und Rainer Hegmann, Leiter der Hauptregion Rhein-Ruhr von RWE, von einer Fortsetzung in den nächsten Jahren aus. "Wir als Energieversorgungsunternehmen am Niederrhein wollen helfen, das Leben durch den Sport noch lebenswerter zu gestalten und gemeinsam Freude zu haben. Wir unterstützen den Fußball daher gerne", erklärt Hegmann.

(pets)
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