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Handball
Aldekerker Reserve geht angeschlagen ins Spitzenspiel

Gelderland. Handball-Landesliga, Männer: Gegen Dülken fehlen dem ATV II mehrere Spieler. Straelen mit Heimspiel. Issum reist nach Dinslaken.

Gruppe 1: TV Aldekerk II - SG Dülken (heute, 18 Uhr). Nicht wirklich optimistisch kann ATV-Spielertrainer Nils Wallrath auf das Spitzenspiel der Landesliga (Gruppe 1) blicken. Gegen den Tabellenzweiten aus Dülken geht die Aldekerker Reserve nämlich personell geschwächt an den Start. "Ein Großteil der Spieler ist krank und konnte in der Woche nicht trainieren", sagt Wallrath. "Und der Rest ist auch nicht optimal fit. So kommt der Zeitpunkt für dieses Aufeinandertreffen nicht unbedingt zum allerbesten Zeitpunkt. Ich denke, dass wir Unterstützung aus der A-Jugend bekommen können, die unmittelbar vor uns spielt." Wie genau sein Kader aussehen wird, weiß Wallrath erst unmittelbar vor dem Spiel.

Dennoch sieht er Chancen für sein Team, gegen den Verbandsliga-Absteiger des Vorjahres zu bestehen. "Wir werden uns nicht kampflos ergeben. Auch wenn Dülken ein unbequemer Gegner ist, so haben auch wir einiges zu bieten und sind auf die kampfstarke, junge Truppe eingestellt." Und vorne bleiben wird Aldekerks Zweite auf jeden Fall. Der Vorsprung vor Dülken beträgt aktuell vier Punkte.

SV Straelen - TV Erkelenz (heute, 19.30 Uhr). Der Sieg in Rheydt war mehr wert als nur die zwei Punkte, die dem SV Straelen im Abstiegskampf etwas mehr Luft verschafft haben. Der Erfolg war auch ausgesprochen gut für die Moral. "Er hat uns nach drei knappen Niederlagen gut getan und war Belohnung für den großen kämpferischen Aufwand, den wir in den vergangenen Wochen betrieben haben", sagt Dieter Pietralla. Straelens Trainer und seine vor allem in der Defensive zuletzt gut sortiert agierende Mannschaft sehen nun einer richtungsweisenden Partie entgegen. Heute Abend ist das "Kellerkind" TV Erkelenz zu Gast in der Stadthalle.

Die von Verletzungspech verfolgten und gebeutelten Gäste kommen mit der "Empfehlung" von zwölf Niederlagen in Serie in die Blumenstadt. Den bisher letzten Sieg feierte Erkelenz Ende September, und das ausgerechnet gegen Straelen. Seither ging es stetig bergab. Zuletzt rappelte es zweimal in der Kiste. Sowohl gegen Hüls als auch gegen Biesel hagelte es für Erkelenz über 40 Gegentore.

Für Pietralla aber kein Grund, sich entspannt zurückzulehnen. "Erkelenz versucht es gerne mal mit einer offensive Abwehrvariante. Im Hinspiel hat es einige Zeit gedauert, bis wir uns darauf eingestellt hatten", erinnert sich der SVS-Coach an die 27:31-Pleite. Neben vielen Offensivfehlern war es vor allem Ex-SVS-Akteur Lukas Werth, der die Grün-Gelben beschäftigte und fleißig einnetzte. "Wir müssen in Abwehr und Angriff Vollgas geben, wenn wir am Ende nicht mit langen Gesichtern dastehen wollen", erklärt Pietralla.

Gruppe 3: MTV Rheinwacht Dinslaken II - TV Issum (heute, 17.15 Uhr). In Dinslaken wollen Issums Handballer ihre erfolgreiche Serie im aktuellen Jahr fortsetzen. Erst einen Punkt hat das Team von Trainer Werner Konrads seit Anfang Januar abgegeben - im ersten Spiel gegen Mülheim-Saarn. Das Hinspielergebnis (28:26) spricht für Issum, aber Konrads geht die Begegnung nicht zu euphorisch an. "Dinslaken ist zu Hause deutlich stärker als auswärts. Das Team ist jung, dynamisch und kampfstark - aber auch schlagbar."

Die Vorbereitung der Issumer war aufgrund der Karnevalstage und des Trainingsausfalls am Dienstag aber nicht ganz optimal. Immerhin scheint sich die personelle Lage zu entspannen. Abgesehen von Marius Mannke-Reimers sollten alle Spieler auflaufen können. "Unsere Abwehr muss funktionieren, damit wir dadurch auch das Spiel nach vorne erfolgreich aufziehen können", sagt Konrads. Wenn die Issumer mit einer ähnlich starken Leistung auftreten wie in den letzten beiden Begegnungen, sollten die beiden Punkte zu holen sein.

(stemu/terh)
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