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Handball
Aller guten Dinge sind drei: TV Issum kann Siegesserie fortsetzen

Gelderland. Handball-Landesliga, Männer: Zwei Siege hat das Team schon auf dem Konto. Morgen geht es zu den "Wölfen" nach Duisburg.

Der SV Straelen rechnet heute Abend mit einem wahren Kampfspiel gegen den TV Anrath.

Gruppe 1: SV Straelen - TV Anrath (heute, 19.30 Uhr). Spieltag Nummer drei steht an diesem Wochenende an. Heute Abend ist der TV Anrath zu Gast bei den Grün-Gelben. Anwurf ist um 19.30 Uhr in der Straelener Halle am Schulzentrum.

"Anrath ist eine Mannschaft, die spielerisch limitiert ist, aber in Sachen Einsatz alles in die Waagschale wirft", hat SVS-Coach Dieter Pietralla den Gegner in der vergangenen Woche beobachten können.

In der Defensive setzt der TVA auf die körperliche Präsenz von Matthias Hofer, im Angriff übernimmt Khalil Choukeir einen Großteil der Verantwortung. "Der Junge ist bärenstark, haut sich mit allem, was er hat, in die Abwehr und verfügt zudem über einen gefährlichen Schlagwurf. Bekommen wir ihn in den Griff, sind wir einen großen Schritt weiter", erwartet Straelens Trainer, dass die Partie nicht ausschließlich, aber vor allem über den Kampf entschieden wird. "Meine Vorderleute machen mir den Job derzeit ziemlich leicht", lobt SVS-Keeper Tobias Kox seine Hintermannschaft.

In drei von bisher vier gespielten Halbzeiten zeigte die sich ungemein sattelfest und war Basis für den souveränen Sieg in Oppum. Ein solches Erfolgserlebnis konnte Anrath bisher noch nicht feiern - im Gegenteil. In Rheydt und gegen Biesel war der TVA nach 60 Minuten mehr oder weniger chancenlos.

"Kein Grund für uns, überheblich zu sein. Das wird ein ganz heißer Tanz", so Pietralla. Der wird heute nicht nur auf den weiterhin verletzten Nils Janßen, sondern auch auf Danny Mangelmann (Urlaub) verzichten müssen.

Gruppe 3: HC Wölfe Nordrhein II - TV Issum (morgen, 15 Uhr, in Duisburg). Zur ungeliebten Kaffeezeit am Sonntag müssen Issums Handballmänner nach Duisburg reisen und gegen die Zweitvertretung der Wölfe antreten. "Wir haben große Lust auf das Spiel, aber der Samstag wäre mir schon lieber gewesen", sagt Trainer Tom Strack, der sich die Gastgeber zwar inzwischen ansehen konnte, sie aber trotzdem für verhältnismäßig schwer berechenbar hält. "Wir wissen natürlich nicht, wer aus der ersten Mannschaft oder A-Jugend aushelfen wird - aber wir rechnen uns morgen Mittag schon etwas aus."

Auf jeden Fall will Strack mit den Issumern die bisherigen Leistungen und Ergebnisse bestätigen und noch lieber sogar noch weiter verbessern. "Ich bin ganz zuversichtlich, dass uns das auch gelingen kann und wir uns in Duisburg etwas ausrechnen dürfen. Die Wölfe spielen aus einer kompakten 6-0-Deckung heraus schnell nach vorne und haben einen Hauptwerfer, der schwer in den Griff zu kriegen sein dürfte."

Dennoch glaubt Issums neuer Trainer, das richtige Rezept dagegen gefunden zu haben. Ob es greift, wisse man aber erst nach den 60 gespielten Minuten.

(terh/stemu)
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