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Handball
ATV in der Höhle der Panther

Aldekerk. Handball-Oberliga: Den Handballern des TV Aldekerk steht am Sonntag die schwere Auswärtsaufgabe gegen die Panther ins Haus. Anwurf ist um 17.30 Uhr. Von Reinhard Pösel

Mit dem Wissen um die jüngsten Ergebnisse der Konkurrenz ordnet ATV-Coach Achim Schürmann das mühevoll erreichte Unentschieden seiner Mannschaft im Derby gegen den TV Lobberich als "Punktgewinn" ein. Der Vorsprung auf die in der Tabelle nachrückenden ART Düsseldorf und TuSEM Essen beträgt drei Punkte. "Unser vorrangiges Ziel ist es, den dritten Tabellenplatz zu verteidigen. Dazu benötigen wir aus den letzten beiden Spielen noch einen Sieg", rechnet Schürmann vor. Dann habe man nach der überragenden letzten Saison, die erst in den beiden Relegationsspielen mit dem Longericher SC eine kleine Schramme erhielt, erneut eine starke Saison hinter sich. Allerdings räumte Schürmann ein, dass seine Mannschaft in einigen Spielen nicht ihr Leistungspotenzial abrufen konnte. "Da machen wir uns auch gar nichts vor. Spielerisch gab es Luft nach oben", so der sportlich Verantwortliche der Grün-Weißen.

Wie viel mehr in dieser Saison leicht möglich gewesen wäre, macht ein Blick auf die Tabellenspitze deutlich. Tabellenführer Langenfeld, der am vergangenen Wochenende beim Vorletzten TSV Aufderhöhe verlor, liegt nur zwei Punkte vor dem ATV. Der Zweitplatzierte Bergische Panther, der jüngst in Düsseldorf unterlag und bei dem der ATV jetzt antritt, ist von den Aldekerkern einen Punkt entfernt.

Bei der Beurteilung der Spielstärke des morgigen Gegners möchte sich Trainer Schürmann nicht vom eigenen 27:22-Sieg über die Panther aus der Hinrunde blenden lassen. "Die Panther waren damals ein unangenehmer Gegner. Und sie werden es diesmal wieder sein", ist Schürmann überzeugt. Zumal der Gegner der Aldekerker bei nur einem Punkt Rückstand auf Tabellenführer Langenfeld noch die Chance besitzt, kurz vor Toresschluss dem Erstplatzierten in die bereits angerichtete Meistersuppe zu spucken. Das ist auch deshalb verlockend, weil der Niederrheinmeister in dieser Saison direkt aufsteigt, da alle Mittelrhein-Aspiranten auf einen Aufstieg verzichtet haben.

"Von daher werden wir morgen nicht Favorit sein", sagt der Aldekerker Trainer, der auf seine Formation aus dem Lobbericher Spiel baut. Es fehlt also nur Can Greven. Aber was heißt bei dem 27-Jährigen, der sich prima entwickelt hat, schon "nur".

Quelle: RP
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