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Handball
Auf den SVS wartet der nächste Hochkaräter

Straelen. Handball-Oberliga, Frauen: Morgen Mittag ist die Mannschaft bei Fortuna Düsseldorf gefordert.

Nach drei Spieltagen war die Welt für die Blumenstädter noch in Ordnung. Einer Niederlage standen zwei deutliche Siege gegenüber. Das war es dann aber auch schon mit den Erfolgserlebnissen für die Grün-Gelben.

Seitdem gilt: Nichts geht mehr. Sechs Niederlagen lang ist die Negativserie des SVS mittlerweile. Und: Besserung scheint zunächst einmal nicht in Sicht, trifft man in dieser und in der kommenden Woche doch auf zwei Top-Teams der Liga. Am morgigen Sonntag (Anwurf 13.15 Uhr, Sporthalle Heinrich-Heine-Gesamtschule) geht es zur Fortuna nach Düsseldorf. Zweimal schrammte das Team knapp am Aufstieg vorbei und gehört auch in dieser Spielzeit zu den Titelanwärtern. Doch: Die Fortuna hat bereits sechs Minuspunkte auf ihrem Konto. "Düsseldorf ist angreifbar und längst nicht mehr so dominant wie in den vergangenen Jahren", sagt Straelens Trainer Manfred Wählen. Das scheint ein Hoffnungsschimmer zu sein, mehr aber auch nicht, denn nach wie vor spielt der Gegner, vor allem was das Körperliche betrifft, in einer anderen Liga. Was es braucht, um Düsseldorf zu knacken, ist vor allem eins: Tempo in Offensive und Defensive. "Wir müssen ebenso giftig wie beweglich agieren und die Fortuna konsequent unter Druck setzen, indem wir Rückraumspielerinnen und Kreisläuferinnen bekämpfen und in jeden Gegenstoß gehen - egal ob mit der ersten oder zweiten Welle", glaubt Wählen an eine Chance. "Dazu müssen die Mädels aber von der ersten bis zur letzten Minute alles abliefern, was in ihnen steckt."

(terh)
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