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Lokalsport
Borgmann ist oberster Kreisfußballer

Kreis Kleve. Nach 15 Jahren gab Heinz Geurts den Vorsitz des Fußballkreises Kleve-Geldern ab. Zum Nachfolger wählten die Delegierten der Vereine Edgar Borgmann (Viktoria Goch). Die Basis im Fußball soll weiter gestärkt werden. Von Sabrina Peters

Ein wenig Wehmut schwang mit, als Heinz Geurts nach 15 Jahren das Amt des Vorsitzenden des Fußball-Kreises Kleve-Geldern abgab. Bereits vor drei Jahren hatte Geurts seinen Abschied angekündigt. Seine letzte Rede als Vorsitzender beendete er mit dem Bergmannsgruß: "Glück auf, Kreis Kleve-Geldern."

Es seien schöne 15 Jahre gewesen, hatte Geurts zuvor mehrfach betont. "Ich hatte viele tolle Begegnungen. Die gute Zusammenarbeit mit den Verbänden und den Vereinen haben mir meine Arbeit leicht gemacht. Bitte unterstützen Sie auch meinen Nachfolger so, wie Sie mich unterstützt haben", sagte der 66-Jährige und machte im Anschluss Platz für seinen Nachfolger Edgar Borgmann, der vor allem den Landesliga-Fans ein Begriff sein dürfte.

Der 48-Jährige ist seit Jahren Fußball-Geschäftsführer des SV Viktoria Goch, wo er auch als Platzwart und Betreiber des "Viktoria-Treffs", dem Vereinsheim der Rot-Schwarzen, tätig ist. "Von daher weiß ich, was in den Vereinen los ist. Ich komme aus der Basis und nehme das Amt des Kreisvorsitzenden gerne an", sagte Borgmann und versprach: "Ich werde alles tun, was in meiner Macht steht."

Ansonsten hat sich der Kreisvorstand nicht geändert. Im wichtigen Amt des Kreisgeschäftsführers wurde der Kranenburger Richard Peters bestätigt, der zudem auch als Konfliktbeauftragter für den Kreis tätig ist. Holger Tripp bleibt Vorsitzender des Kreisfußball-Ausschusses, während Holger Hahn als Vorsitzender des Kreisschiedsrichter bestätigt wurde. Heinz Geurts übergibt seinem Nachfolger Edgar Borgmann somit einen solide geführten Fußballkreis. Dies wurde besonders im Bericht zur Finanzlage deutlich, die sich durchweg im grünen Bereich bewegt. Die verschiedenen Ausschüsse und der Vorstand konnten folgerichtig einstimmig entlastet werden.

In der Zukunft - das machten Geurts und Jürgen Kreyer, Vize-Präsident des Fußballverbandes Niederrhein, in ihren Reden deutlich - muss der Kreis schwierige Aufgaben in Angriff nehmen. So müsse die Basis in den Vereinen unbedingt gestärkt werden, um den Spielbetrieb im Amateur- und Jugendbereich zu sichern. Auch das Ehrenamt spiele dabei eine wichtige Rolle. Jürgen Kreyer warb für den Vereins-Dialog, den der Deutsche Fußball-Bund vor drei Jahren im Rahmen seiner Amateurfußball-Kampagne eingeführt hat. Das Prinzip: Vertreter der Verbände besuchen die Vereine vor Ort zum Gedankenaustausch. Kreyers Versprechen: "Wir hören gut und lange zu."

Zum Abschluss standen Karl-Heinz van de Locht und Willi Dikkers im Mittelpunkt: Die verdienten Funktionäre wurden unter dem Applaus der Delegierten geehrt.

Quelle: RP
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