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Handball
Da geht's lang: Der SV Straelen will mehr

Gelderland. Handball-Landesliga, Männer: Die Straelener stehen in der Gruppe 1 auf Platz drei und wollen heute im Heimspiel gegen die VT Kempen weiter Gas geben. Auch der TV Issum (Gruppe 3) ist blendend drauf. Heute Abend reist das Team zum Top-Spiel nach Dinslaken.

Der TV Issum ist nach fünf Spielen immer noch ungeschlagen und muss nun beim Spitzenreiter antanzen.

Gruppe 1: SV Straelen - VT Kempen (heute, 19.30 Uhr). Es läuft ganz gut bei den Blumenstädtern - richtig gut. In der vergangenen Saison mit Müh und Not und läppischen 13 Zählern den Abstieg kurz vor knapp vermieden, steht die Mannschaft von Dieter Pietralla jetzt um einiges besser da. Sieben Punkte bedeuten nach fünf Spieltagen Tabellenplatz drei. "Die Jungs haben regelmäßig gezeigt, was sie zu leisten in der Lage sind", freut sich Straelens Trainer über das bisher Erreichte. Das sei aber nicht mehr als eine Momentaufnahme. Und doch: "Wir wollen mehr", fühlt sich Pietralla in der Rolle des Punktesammlers wohl. Das gilt aber auch für den kommenden Gegner.

Der Aufsteiger aus Kempen hat mit starken Ergebnissen ebenfalls aufhorchen lassen und wird heute mit breiter Brust in der Sporthalle am Straelener Schulzentrum auflaufen. Anwurf ist um 19.30 Uhr. Eine kompakte Defensive, ein wurfstarker Rückraum und treffsichere Außen - beim SVS stimmt derzeit das Gesamtpaket. "Zudem kann ich ohne großen Qualitätsverlust wechseln. Da macht es auch nichts, wenn ein, zwei oder drei Spieler mal einen schlechten Tag haben", hat Dieter Pietralla als wichtigste Erkenntnis aus dem jüngsten Sieg beim HSV Rheydt mitgenommen. Vorige Woche konnten die Grün-Gelben erstmals mit ihrem kompletten Kader auflaufen. Und so wird es voraussichtlich auch gegen Kempen sein. "Ein Selbstläufer wird das Spiel aber nicht", warnt der SVS-Coach vor Überheblichkeit. Kempen habe eine ebenso eingespielte wie homogene Truppe, aus der einzig der Halb-Rechte ein wenig herausragt. "Wir kennen die Mannschaft aus einem Testspiel und wissen, wie unangenehm Kempen zu spielen ist."

Gruppe 3: MTV Rheinwacht Dinslaken II - TV Issum (heute, 17.05 Uhr). Zwei Mannschaften mit voller Punktzahl: Das heißt dann wohl Spitzenspiel, auch wenn erst fünf Spieltage absolviert worden sind. Auf jeden Fall ist es die Begegnung des Ersten gegen den Dritten - weil Bottrop mit ebenfalls zehn Punkten noch dazwischen steht.

Die Issumer fahren trotz schwieriger Aufgabe mit breiter Brust nach Dinslaken. "Wir wollen dagegen halten und zu gerne die Punkte entführen", sagt Issums Trainer Tom Strack. "Wir werden auf eine Mannschaft treffen, die eine sehr starke Offensive hat und mit viel Tempo agiert. Das bedeutet, dass wir ein verbessertes Rückzugsverhalten an den Tag legen müssen."

Das klingt zunächst einmal nach einem einfachen Rezept, für das dem Coach ein schlagkräftiger Kader zur Verfügung stehen dürfte. Fehlen werden ihm nur der verletzte Sven Krahl und Lars Lippkow, der aus privaten Gründen nicht dabei sein kann.

(terh/stemu)
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