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Schwimmen
Delphine knacken die Tausendermarke

Geldern. Beim Gelderner Drachencup zeigen sich die Nachwuchsschwimmer des SC Delphin Geldern wieder in Top-Verfassung. Über mehrere Strecken dominieren sie das Geschehen. Mira Lindemann sorgt für die 1000. Medaille in diesem Jahr. Von Christian Cadel

Insgesamt zehn Vereine mit knapp 200 Teilnehmern bildeten den Rahmen für den fünften Gelderner Drachencup, der, wie sich später zeigen sollte, für den gastgebenden Verein SC Delphin Geldern sehr erfolgreich zu Ende ging. Denn die Gelderner haben die Marke von 1000 gewonnenen Medaillen in diesem Jahr geknackt.

Zum Auftakt begannen die Kinder im Alter von fünf und sechs Jahren mit ihrem als "kindgerechter Wettkampf" ausgeschriebenen Abschnitt. Der sechsjährige Mats Burghardt, für die Gelderner Delphine am Start, sah sich zwar einer zahlenmäßig großen Übermacht der Duisburger Startgemeinschaft gegenüber, konnte aber seine beiden Rennen über 25 Meter Freistil und 25 Meter Brust mit riesigem Vorsprung gewinnen. Er gewann somit die Medaillen 997 und 998 für seinen Verein in diesem Jahr.

Die 999. Medaille holte dann seine achtjährige Schwester Eelkje über 50 Meter Brust in ganz starken 46,47 Sekunden, mit der sie in Deutschland diese Strecke bei den Achtjährigen klar dominiert und Beste ist. Die Tausendermarke knackte schließlich Mira Lindemann (Jahrgang 2005), die schon einige Jahre erfolgreich für den Gelderner Verein aktiv ist und somit eine würdige Gewinnerin ist.

Der Gelderner Wettkampf bietet einige Besonderheiten. Normalerweise messen sich die Kinder jahrgangsweise. Beim Drachencup werden immer zwei Jahrgänge zusammen gewertet - ein besonderer Anreiz für die jüngeren Kinder. Ein ganz besonderes Highlight stellen immer die Finals über 50 Meter Brust und 50 Meter Freistil dar. Hier treffen sogar die schnellsten Schwimmer aus vier Jahrgängen aufeinander. Das Finale der Mädchen der Jahrgänge 2005 bis 2008 gewann Mira Lindemann (Jahrgang 2005, SC Delphin) vor Eelkje Burghardt (2007, SC Delphin) und Charlotte Janßen vom TV Goch (2005).

Bei den Jungs war die Dominanz der Gelderner noch größer. Hier siegte Marinus Burghardt vor Tobias Windisch und Maxim Wolf, alle vom gastgebenden Verein und Jahrgang 2005. Bei den Mädchen der Jahrgänge 2001 bis 2004 siegte Lucy Vigelahn (2003) vom Duisburger Schwimmteam vor Henriette Hirnich (2001) und Lydia Rütters (2001), beide vom SC Delphin Geldern. Bei den Jungs dieser Altersklasse gewann Mathis Teneyken (2003, SC Delphin) vor Veit Lukos (2001, Westfalia Herne) und Willi Sandow (2002, SV Neukirchen). Die Altersklasse 2000 und älter wurde bei den Damen von Anja Hebner (2000, SV Neukirchen) vor Celine Ewert (1998, SC Delphin) und Antonia Auler (2000, SC Delphin) gewonnen. Bei den Herren gewann Timothy Oppotsch (1998, Westfalia Herne) vor Lukas Teneyken (2000, SC Delphin) und Tilo Friedrich (1999, SC Delphin).

Einen tollen Einstand feierte der siebenjährige Jannis Bergmann, der erstmals über 50 Meter starten durfte, sich auch prompt gegen die ein Jahr älteren Schwimmer durchsetzen konnte und beide Strecken gewann. Über 50 Meter Rücken wurde er hinter seinem Mannschaftskollegen Lambert Sprünken Zweiter.

Tolle Zeiten schwamm auch wieder Caroline Friedrich (2003) über 50 Meter Delphin (30,18 Sekunden) und 50 Meter Freistil (28,09 Sekunden). Beide Zeiten bedeuteten gleichzeitig neue Gelderland-Rekorde. Teamkamerad Mathis Teneyken (2003) benötigte über 50 Meter Freistil 29,63 Sekunden und über 50 Meter Delphin 32,49 Sekunden. Lukas Teneyken (2000) schlug über 100 Meter Freistil nach 57,31 Sekunden an, Lina Jonkmans kam über die gleiche Strecke nach 1:08,28 Minuten ins Ziel. Auch Jonas Klemm (2000) zeigte sich in guter Verfassung. Über 50 Meter Delphin brauchte er nur 27,49 Sekunden, über 50 Meter Freistil 25,18 Sekunden und über 100 Meter Lagen 1:05,98 Minute.

Der Höhepunkt der Veranstaltung waren danach die Finals über 50 Meter Freistil. Auch hier dominierten die Gelderner Schwimmer und gewannen durch Mira Lindemann, Marinus Burghardt, Caroline Friedrich und Jonas Klemm vier von sechs Finalläufen.

Die Gelderner Schwimmer sind also in guter Form und werden bis zum Ende des Jahres sicherlich noch einige Erfolge erreichen und damit die Zahl der bisher gewonnenen Medaillen (1130) auf ungeahnte Höhe schrauben.

Quelle: RP
 
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