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Volleyball
Eintracht Geldern erwischt Traumstart

Volleyball: Eintracht Geldern erwischt Traumstart
Eine starke Einheit: Die Spielerinnen des VC Eintracht Geldern sind für das Abenteuer Regionalliga offenbar gut gerüstet. FOTO: Thomas Binn
Geldern. Volleyball-Regionalligist liefert eine starke Leistung und schlägt den Detmolder TV verdient mit 3:0 Von Fritz Holtmann

VC Eintracht Geldern - Detmolder TV 3:0 (25:20, 28:26, 25:21). Gelderns Angreiferin Melanie Verheyen und Libera Nicole Gey schauten sich nach Gelderns Zu-Null-Sieg über Detmold ratlos an. Beide konnten die Frage, ob vor acht Jahren die gemeinsame Premiere in der höchsten Spielklasse im Westdeutschen Volleyball-Verband oder die aktuelle Partie nach ihrer Rückkehr in die Regionalliga nervenaufreibender gewesen sei, nicht beantworten. "Ich weiß gar nicht, gegen wen wir damals gespielt haben", bekannte Gey, die zu der Zeit noch im Außenangriff spielte. "Haben wir damals eigentlich gewonnen oder verloren", fragte sich Verheyen.

Zur Erinnerung: Acht Jahre zuvor startete die Eintracht auch mit einem Sieg ins Abenteuer Regionalliga. Im Auswärtsauftritt gegen Alemannia Aachen II gelang im Tie-Break durch ein 19:17 ein 3:2-Sieg. Am Ende der Spielzeit stand schließlich der Ligaverbleib des VCE-Teams fest. Insofern darf man Gelderns erneut erfolgreichen Regionalliga-Einstieg wohl schon als ein gutes Omen ansehen.

Natürlich gilt, dass für die Eintracht nun abgesehen von den Routiniers Verheyen und Gey eine komplett neue Generation am Netz steht. Trainer Thomas Cöhnen stellte seinem erfahrenen Duo neben Spielmacherin Johanna Gastens noch Leonie Schepers, Laura Höing, Linda Backus und Lisa Harmsen an die Seite. Im Grunde also das gut eingespielte Oberliga-Meisterteam, das im Duell mit dem DTV schnell die Initiative übernahm. Die Eintracht spielte sehr selbstbewusst auf. Zuspielerin Gastens inszenierte dank guter Pässe aus Annahme und Abwehr Gelderns Angriffe recht variabel, und Schnellangreiferin Linda Backus setzte außerdem bei 16:13 und 20:15 knallhart Zeichen.

Eine Schwächeperiode, als Detmold dicht vor der Zwanzig-Punkte-Marke drei Zähler in Folge holte, meisterte die Cöhnen-Sechs nach einer Auszeit bei 20:18 souverän. Bald darauf war die 1:0-Satzführung perfekt, die für großes Selbstvertrauen für den weiteren Spielverlauf sorgte. Das war nötig, denn Detmold mit seiner gegenüber der vorigen Saison stark veränderten Mannschaft kam in zweiten Satz auf, leistete deutlich mehr Widerstand. Die Partie wurde ausgeglichener. Die Ballwechsel waren umkämpfter. Den Tribünengästen wurde viel geboten. Bis Satzende lieferten sich beide Teams ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen. Es ging schließlich mit 28:26 zur 2:0-Führung an die Eintracht, die spielerisch besser harmonierte. Detmold unterliefen doch einige Fehler mehr als den Gastgeberinnen.

Mit der 2:0-Führung im Rücken baute Coach Cöhnen sein Team stark um. Im Zuspiel kam Alina Verheyen, im Angriff die Nachwuchskräfte Maren Herbe und Anja Schoofs. Gelderns Spielfluss blieb erhalten. Das junge Trio überzeugte. Am Ende von Satz drei setzte Cöhnen bei einem 18:20-Rückstand auf Sicherheit. Die starke Lisa Harmsen kam zurück, die wichtigen Schlusspunkte markierte in dieser Phase aber "Melle" Verheyen. Ihre erfolgreichen Angriffe zum 23:20 und 24:21 ebneten den Weg zum 25:21 und Gelderns 3:0-Sieg.

VC Eintracht Geldern: Gastens, Backus, Höing, Harmsen, M. Verheyen, Schepers, Gey, A. Verheyen, Schoofs, Kanders, Herbe, Arians.

Quelle: RP
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