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Volleyball
Eintracht nimmt Fahrt nach oben auf

Gelderland. Volleyball: Frauen-Regionalligist VC Eintracht Geldern feiert in Gladbeck den dritten Auswärtssieg der laufenden Saison und nimmt die Spitzengruppe ins Visier. Verbandsligist TSV Weeze enttäuscht auf ganzer Linie und steckt im Keller fest. Von Maren Herbe

Regionalliga der Frauen: TV Gladbeck II - VC Eintracht Geldern 0:3 (15:25, 20:25, 21:25). Der Saisonstart des VC Eintracht Geldern darf endgültig als geglückt bezeichnet werden. Obwohl die Mannschaft um Trainer Thomas Cöhnen gleich fünf der ersten sechs Spiele in der Fremde bestreiten musste, kann sie jetzt bereits vier Siege und zehn Punkte vorweisen. Das bedeutet momentan zwar "nur" Rang fünf - doch die Eintracht hat spätestens am Wochenende in Gladbeck Fahrt in Richtung Spitze aufgenommen.

Die Gäste erwischten einen guten Start und gingen schnell mit 11:6 in Führung. Dabei zeigte die Eintracht viele gelungene Spielzüge. Mit druckvollen Angriffen entschied die Mannschaft den ersten Satz nach kurzer Zeit für sich. Anschließend präsentierten sich die Cöhnen-Schützlinge weiterhin hellwach. Dank druckvoller Aufschlagserien ging auch der folgende Durchgang an die Gäste. Der Tabellenletzte aus Gladbeck, der im Abstiegskampf bereits mit dem Rücken zur Wand steht, gab sich zwar nicht vorzeitig geschlagen. Doch die Gelderner Auswahl war zu stark, um sich die Butter noch einmal vom Brot nehmen zu lassen. "Es war wichtig, dass Nici Gey nach mehrwöchiger Pause wieder dabei war. Sie hat mit ihren sicheren Annahmen viele gefährliche Angriffe eingeleitet", lobte Cöhnen nach dem souveränen Auftritt seiner Mannschaft. "Insgesamt haben wir ein tolles Spiel gezeigt. Die Spielerinnen waren wachsam, konzentriert und haben sich viele Punkte erkämpft."

Am kommenden Wochenende kommen jetzt endlich einmal die Gelderner Volleyballfreunde auf ihre Kosten - und dies gleich doppelt. In der Sporthalle "Am Bollwerk" trifft die Mannschaft am Samstag ab 17.30 Uhr zunächst auf den souveränen Tabellenführer und Topfavoriten USC Münster II. Am Sonntag geht's ab 18 Uhr an gleicher Stelle weiter mit dem Nachholspiel gegen den TuS Herten. Nach diesen beiden Duellen wird die Mannschaft wissen, ob sie in dieser Saison eventuell sogar in den Kampf um die Meisterschaft eingreifen kann. VC Eintracht Geldern: Müser, Verheyen, Schepers, Kallweit, Schoofs, Höing, Kanders, Harmsen, Gey, Djurdjevic, Backus, Herbe.

Verbandsliga der Frauen: TuS Lintorf - TSV Weeze 3:0 (25:17, 25:12, 25:17). So wird das nichts mit dem Klassenerhalt. Claus Brendgen, Trainer des Aufsteigers aus Weeze, nahm nach dem desolaten Auftritt seiner Schützlinge kein Blatt vor den Mund. "Wir haben gespielt wie eine November-Depression. Kein Stellungsspiel, keine Durchschlagskraft und null Kämpferherz. Da war wohl die komplette Volleyball-Festplatte gelöscht." Die Mannschaft muss jetzt am kommenden Samstag beim punktlosen Tabellenletzten VC Essen-Borbeck II unbedingt gewinnen, um den Kontakt zum rettenden Ufer nicht endgültig abreißen zu lassen. TSV Weeze: Bloemen-Wochnik, Bors, A. Brendgen, S. Brendgen, Dercks, Derrix, Dreier, Koenen, Kösters, Müller.

Landesliga der Männer: TV Voerde - Kevelaerer SV 2:3 (22:25, 25:14, 25:20, 23:25, 11:15). Der Aufsteiger aus der Marienstadt hat seinen Aufwärtstrend auch gegen den Verbandsliga-Absteiger aus Voerde bestätigen können und jetzt bereits sieben Punkte auf seinem Konto. Der KSV erzwang mit einer kampfstarken Vorstellung den Tiebreak, in dem sich Mannschaft schnell mit 8:3 absetzen und damit die Weichen auf Sieg stellen konnte. Bestnoten verdienten sich die Mittelblocker Alessandro Nobbers und Robin Broeckmann sowie Diagonalspieler Mirko Novak. Kevelaerer SV: J. Broeckmann, R. Broeckmann, Herbe, Holtappels, Karpachev, Nobbers, Novak, Ophey, Thyssen, Verhoeven.

Bezirksliga der Männer, Gruppe 6: MTV Krefeld - Kevelaerer SV II 3:2 (23:25, 25:18, 25:15, 16:25, 15:13). Das Duell mit dem ungeschlagenen MTV Krefeld stand bis zum Schluss auf des Messers Schneide. Im Tiebreak stand der KSV bei einer 13:10-Führung vor einer Überraschung. Doch zum Schluss warf der Gegner seine Erfahrung in die Waagschale und drehte den Spieß um. Auffälligster Spieler war Grzegorz Pytlik. Kevelaerer SV II: Boetselaars, Broeckmann, Chumber, Holtappels, Hünnekes, Kannenberg, Köllner, Ophey, Peters, Pytlik, Reuters.

Quelle: RP
 
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