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Tischtennis
Falkowski erweitert ihre Pokalsammlung

Veert/Seligenstadt. Die Tischtennisspielerin Annemarie Falkowski (TTC BW Geldern-Veert) war Teil der WTTV-Auswahl beim Länderkampf "Deutschland-Pokal" der Senioren 60 in Seligenstadt. Nach einem packenden Endspiel gewinnt das Team den Pokal. Von Christian Cadel

So langsam wird es eng im Keller von Annemarie Falkowski. Die Tischtennisspielerin vom TTC BW Geldern-Veert hat erneut einen Pokal für ihre ohnehin schon umfangreiche Sammlung eingeheimst.

Beim inoffiziellen Länderkampf für Senioren und Seniorinnen 60 in Seligenstadt/Hessen, dem sogenannten "Deutschland-Pokal" für Mannschaften, ging sie als Teil der Auswahl des Westdeutschen Tischtennis-Verbandes (WTTV) an den Start. Innerhalb eines Tages duellierten sich elf Verbands-Teams aus ganz Deutschland, um die begehrten Pokale mit nach Hause nehmen zu können. "Erst wollte ich gar nicht mitfahren. Dann ist aber eine Spielerin krank geworden, und ich bin eingesprungen", sagt Falkowski. Und der Ausflug nach Hessen hatte sich letztlich gelohnt. Denn gemeinsam mit ihren beiden Teamkameradinnen Monika Otto (TB Groß-Ösinghausen) und Kornelia Ruthenbeck (TTC SG Steele) gelang die erfolgreiche Titelverteidigung. Schon im Vorjahr durfte die WTTV-Auswahl jubeln. Falkowski war damals aber nicht dabei.

Wie schon im Jahr 2015 machten es die WTTV-Damen wieder enorm spannend und gewannen den Titel erst im letzten Spiel. Diesmal sorgte Falkowski für Dramatik. Zunächst hieß es aber erst einmal, die Gruppenphase erfolgreich zu bestreiten. Im Modus "Jeder gegen jeden" traten Falkowski und ihre Teamkolleginnen gegen die Verbands-Mannschaften aus Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Hessen und Thüringen an. Nach jeder Begegnung war das WTTV-Team der lachende Sieger, auch wenn der Sieg gegen Hessen mit 4:3 doch recht knapp ausgefallen war. Wichtigstes Ziel für alle Teams war das Erreichen des ersten Platzes in der jeweiligen Gruppe. Denn nur der Spitzenrang garantierte den Teams das End-Duell um den Turniersieg.

Als schließlich alle Gruppenspiele beendet worden waren, hatte Falkowski schnell Gewissheit, gegen wen sie und ihre Kolleginnen antreten mussten. Die Auswahl aus Baden-Württemberg, die die Gruppe A ähnlich souverän gewonnen hatte, wie das WTTV-Team die Gruppe B, stand als Finalgegner fest. Die ersten beiden Einzel gewannen Monika Otto und Kornelia Ruthenbeck und sorgten für eine 2:0-Führung. Falkowski musste sich in ihrem ersten Einzel ihrer Gegnerin Gabriele Cato-Liczmanski dann aber mit 1:3 geschlagen geben. Auch Ruthenbeck verlor danach, was der Ausgleich für Baden-Württemberg bedeutete. Nach einem munteren Hin und Her oblag dann Falkowski zum Ende die Aufgabe, den Sieg einzutüten. Dafür musste aber ein Einzelsieg gegen Christina Roth her. Falkowski führte bereits nach zwei Sätzen, musste anschließend aber den ärgerlichen Ausgleich ihrer Gegnerin hinnehmen. In einem dramatischen letzten Satz packte Falkowski dann all ihre Erfahrung aus und gewann mit 11:9. Der Titelgewinn war eingefahren.

Bereits am Wochenende geht's für Falkowski weiter. Dann tritt sie für den TTC BW Geldern-Veert wieder in der Bezirksliga an die Platte. Für die Westdeutsche Meisterschaft im Dezember in Hamm ist Falkowski auch schon qualifiziert.

Quelle: RP
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