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Volleyball
Findet der VCE zurück zu alter Stärke?

Volleyball: Findet der VCE zurück zu alter Stärke?
Das VCE-Team um Lisa Harmsen wird alles geben müssen. FOTO: SIWE
Geldern. Volleyball-Regionalliga, Frauen: Der VCE Geldern empfängt morgen (17.30 Uhr) Lüdinghausen und will die jüngste Niederlage gegen Köln wiedergutmachen.

Es ist nur wenige Monate her, da interessierte sich Lüdinghausens neuer Coach Eung-Zoll Chung, der zu Saisonbeginn die Nachfolge von SCU-Cheftrainer Marco Bendig angetreten hatte, auch für ein Engagement beim VC Eintracht. Eine Zeit lang sah sich der Krefelder, der zuvor unter anderem als Co-Trainer beim Männer-Bundesligisten Moerser SC arbeitete, beim VCE um, ehe er sich dann für die Trainertätigkeit bei der Union entschied.

Das ist einer von vielen Aspekten, die das morgige Duell in der Sporthalle am Bollwerk zwischen der Eintracht und der Union beinhaltet. Für Gastgeber Eintracht hat im Vergleich mit dem drei Punkte und zwei Plätze besseren Tabellenfünften aus Lüdinghausen jedoch oberste Priorität, den zuletzt so enttäuschenden Auftritt beim 1:3 in Köln aus den Köpfen zu bekommen. "Das schnell zu verarbeiten, wird schwierig", stellte VCE-Coach Thomas Cöhnen nach der Pleite in der Domstadt schon mit Blick auf das Duell mit Lüdinghausen fest.

Zu den Trainingsinhalten beim VCE gehörten daher in dieser Woche nicht nur übliche technisch-taktische Elemente, sondern auch Ursachenforschung, Seelenmassage und Tanken von Selbstvertrauen. Die Pleite in Köln ließ Geldern ans Ende des Mittelfeldes abrutschen. Der Abstand zu Relegationsplatzinhaber Köln reduzierte sich auf nur einen Punkt. Das zeigt, wie wichtig ein Sieg gegen Lüdinghausen wäre. Bei einem Drei- oder Vier-Satz-Sieg könnte Geldern den Kölner Kontrahenten weiter hinter sich lassen.

Zudem wäre damit auch nicht zu befürchten, dass die SG Herne durch den zu erwartenden Sieg bei Schlusslicht Olpe ihren Vorsprung auf die Eintracht ausbauen könnte. Doch das sind theoretische Rechenspiele. In der Realität muss das VCE-Team die Punkte dazu auf dem Feld und am Netz holen. Coach Cöhnen wäre froh und erleichtert, wenn seine Schützlinge wieder so stark aufträten wie im vorigen Heimspiel beim 3:2-Sieg über den Tabellenzweiten BSV Ostbevern. Eine Garantie darauf hat Cöhnen nicht. Sein Team ist diese Saison so etwas wie eine Wundertüte, die viele Überraschungen in sich birgt - darunter schöne und zugleich auch ganz fürchterliche wie etwa bei den 1:3-Pleiten in Köln und Herne.

(holt)
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