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Handball
Grün-Gelb muss dickes Brett bohren

Straelen. Handball-Nordrheinliga Frauen: SV Straelen - TSV Bonn (So., 17.30 Uhr).

Die Erleichterung war mit Händen zu greifen, als die Handballerinnen des Straelener Nordrhein-Ligisten nach der Erstürmung der Festung Forstenberg in Meerbusch-Lank die ersten Punkte in der laufenden Saison eingetütet hatten. Vier Spieltage hatte es gedauert, bis endlich Zählbares auf dem Konto der Blumenstädter vermerkt werden konnte. Die Belohnung für 60 starke Minuten, die Lust auf mehr gemacht haben. Vielleicht gibt es das nächste Erfolgserlebnis schon gegen den TSV Bonn.

Es ist jedoch eine hohe Hürde, die die Grün-Gelben für zwei weitere Zähler überspringen müssten. Nicht ohne Grund war Bonn in den beiden vergangenen Spielzeiten Mittelrhein-Meister, scheiterte jedoch zweimal in der Relegation zur 3. Liga. Nach drei überaus souveränen Siegen zum Saisonstart schien der TSV schnurgerade in Richtung dritte Liga zu spazieren. Doch dann setzte es an Spieltag Nummer vier eine deftige 14:24-Klatsche gegen Königsdorf. "Hoffentlich haben die gegen uns einen ähnlich schlechten Tag", sagt Straelens Trainer Thomas Hoffmann, der um die Qualität des kommenden Gegners, der in Königsdorf den einen oder anderen personellen Ausfall zu verkraften hatte, bestens Bescheid weiß.

Das nur eingeschränkt zur Verfügung stehende Tableau an einsatzbereiten Spielerinnen galt allerdings auch für die Blumenstädter, die im bisherigen Saisonverlauf erst einmal in Bestbesetzung auflaufen konnten. In Lank beispielsweise fehlte Torgarantin Lena Linßen. Umso überraschender war der Erfolg der Straelenerinnen und umso stärker ist die Leistung der Mannschaft einzuschätzen, die nichts mehr mit dem zu tun hatte, was der SVS davor noch gezeigt hatte.

Es bleibt abzuwarten, ob sich der in Lank begonnene positive Trend morgen Abend in der Halle des Schulzentrums fortsetzt.

(terh)
 
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