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Fußball-Bezirksliga, Gruppen 3 und 4
GSV Geldern empfängt "dicken Brocken"

Fußball-Bezirksliga, Gruppen 3 und 4: GSV Geldern empfängt "dicken Brocken"
Gelderns Abwehrreihe um Defensiv-Chef Aykut Songur (r.) wird am morgigen Sonntag höchstwahrscheinlich einiges zu tun bekommen. FOTO: Gerhard Seybert
Gelderland. Fußball-Bezirksliga, Gruppen 3 und 4: Am Sonntag ist der Tabellendritte Fichte Lintfort zu Gast am Holländer See. Der SV Sevelen versucht, dem Spitzenreiter Vrasselt Punkte abzunehmen. Aldekerk reist zum Schlusslicht nach Meer. Von Christian Cadel

Wachtendonk hat die TSF Bracht zu Gast. Walbeck spielt beim Hamminkelner SV.

Gruppe 3: TSV Wa.-Wa. - TSF Bracht (morgen, 15 Uhr). Der Derbysieg gegen Aldekerk hat dem TSV sichtlich gut getan, vor allem weil man zuvor eine unerwartete Niederlage gegen Strümp kassiert hatte. Nun hofft Wachtendonks Trainer Wilfried Steeger darauf, dass seine Spieler die guten Leistungen auch gegen Bracht wiederholen. Aber: Bracht hat zuletzt den VfB Uerdingen geschlagen, was in Wachtendonk natürlich registriert worden ist. "Mittlerweile hat bei uns jeder kapiert, dass man nicht auf die Tabelle schauen muss. In der Liga kann jeder jeden schlagen. Deshalb müssen wir wieder 90 Minuten lang konzentriert zu Werke gehen", fordert Steeger.

Einige Kranke seien zwar noch im Kader, und auch Robin Baumgart und Tim Harmes fallen weiterhin aus, dennoch ist Steeger zuversichtlich, eine schlagkräftige Truppe auf den Platz stellen zu können. Vielleicht spielt Charalabos Michos, der gegen Aldekerk eine gute Leistung abgeliefert hatte, in der Start-Formation.

SV Blau-Weiss Meer - FC Aldekerk (morgen, 15 Uhr). Die 1:5-Niederlage gegen Wachtendonk tat weh. Das muss auch Aldekerks Spielertrainer Marc Kersjes zugeben. "Klar, die Enttäuschung war da, auch noch im Dienstags-Training. Aber wir haben uns jetzt auch gut auf unseren nächsten Gegner vorbereitet", macht er deutlich. Der FCA ist morgen zu Gast beim Tabellenletzten SV BW Meer, der aber nicht unterschätzt werden dürfe, wie der Coach sagt. "Als wir damals gegen die Brachter gespielt haben, standen die auf dem letzten Platz. Und wir haben ein katastrophales Spiel gemacht. Deshalb sind wir vorgewarnt. Ich hoffe, dass die Spieler aus der Bracht-Partie gelernt haben." Für Kersjes kommt es darauf an, die individuellen Fehler, in der Defensive, aber auch in der Offensive, zu minimieren. Denn die waren mit ausschlaggebend für Wachtendonks Sieg am vorigen Sonntag. "Aufgrund unserer Situation in der Tabelle können wir aber entspannt ins Spiel hineingehen", sagt Kersjes. Bernd Willems, der im Spiel gegen Wachtendonk Rot gesehen hatte, ist gesperrt. Hinter dem Einsatz von Niklas Hegmans steht noch ein Fragezeichen. Dafür ist Jan van den Broek nach seiner Sperre wieder spielberechtigt.

Gruppe 4: SV Emmerich-Vrasselt - SV Sevelen (morgen, 14.30 Uhr). Eine "harte Nuss", hat der SV Sevelen am Wochenende zu knacken, wie Sevelens Trainer Thorsten Fronhoffs vermutet. Denn seine Elf muss zum Spitzenreiter SV Emmerich-Vrasselt. Vorige Woche heimste Sevelen einen wichtigen Dreier gegen Viktoria Goch ein, überzeugte aber nur in den letzten 30 Minuten. "Genau daran gilt es nun anzuknüpfen. Wir wollen schließlich nicht nach Vrasselt fahren, um nur Hallo zu sagen", kündigt Fronhoffs an. "Ich fahre optimistisch dort hin, da wir in der Vergangenheit schon den einen oder anderen Überraschungssieg gegen Spitzenteams landen konnten. Allerdings haben wir auch schon mal ordentlich eins auf die Mütze bekommen, wie gegen Praest." Fronhoffs erwartet einen "homogenen, kompakt stehenden und offensivstarken Gegner", den es auszuschalten gilt. Zwar werden wohl nicht alle Spieler auflaufen können, dennoch glaubt Fronhoffs daran, eine gute Elf aufstellen zu können.

Hamminkelner SV - SV Walbeck (morgen, 15 Uhr). Nur knapp musste sich der SV Walbeck vorige Woche gegen den Nachbarn GSV Geldern mit 2:3 geschlagen geben, obwohl die Mannschaft in der zweiten Halbzeit ordentlich Druck gemacht hatte. Manko: Die Abschlüsse waren größtenteils zu harmlos. Nach nun schon sechs sieglosen Spielen in Folge, wird sich das nun in der Partie gegen Hamminkeln dringend ändern müssen. Ansonsten droht das Abrutschen in die Rote Zone. Dass Walbeck aber durchaus in der Lage ist, Tore zu machen, hat Michael Janßen gegen Geldern gezeigt. Gleich zwei Mal hatte der routinierte Offensivmann getroffen. Auch die Gastgeber warten nun schon seit drei Spielen auf einen Sieg. Zuletzt verlor Hamminkeln mit 0:2 gegen den FC Moers-Meerfeld.

GSV Geldern - Fichte Lintfort (morgen, 15 Uhr). Einen richtigen Brocken hat der GSV zu Gast. Mit Fichte Lintfort kommt immerhin der Tabellendritte in die Herzogstadt. "Das wird eine der schwersten Aufgaben, die wir haben. Fichte zeigt ja in den vergangenen Wochen seine Qualitäten. Und da die offensivstärksten Teams in der Liga aufeinandertreffen, wird es wohl auch das eine oder andere Tor zu sehen geben. Ich rechne mit einer offenen Partie", sagt GSV-Trainer Peter Streutgens. Die Lintforter haben bisher 39 Tore erzielt, der GSV 38. "Wichtig wird sein, dass wir uns keine Fehler erlauben, den Gegner beschäftigen und eine gute Passquote haben", fordert Streutgens. Mergim Rustemi fällt jedoch gelb-gesperrt aus. Auch die beiden Torhüter sind angeschlagen. "Einen von beiden werden wir aber fit bekommen", gibt sich der Trainer optimistisch. Auch Krisha Penn wird nicht auflaufen können, da er sich beim 3:2-Derbysieg gegen Walbeck vorigen Sonntag eine Oberschenkelzerrung zugezogen hat.

Quelle: RP
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