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Tennis
Issumer Tennis-Damen benötigen Schützenhilfe

Issum. Zweite Verbandsliga: Nach der 4:5-Niederlage in Velbert ist der Klassenerhalt in weite Ferne gerückt. Von Stefan Mülders

Wieder eine ganz knappe Niederlage für Issums Tennisdamen: Beim Netzballverein in Velbert hatte das Team um Mannschaftsführerin Alexandra Nitsche mit 4:5 das Nachsehen und ist nun auf die anderen Vereine angewiesen, wenn das Unternehmen Klassenerhalt in dieser Saison noch hinhauen soll. "Ich gehe fest davon aus, dass wir das letzte Spiel gegen Düsseldorf-Wersten gewinnen. Aber alleine aus eigener Kraft werden wir nicht in der Verbandsliga bleiben", sagte Nitsche.

Immerhin mussten die Issumerinnen nicht zweimal ins Niederbergische reisen, was angesichts der Wetterverhältnisse durchaus zu befürchten war. Bei der Ankunft waren die Plätze überflutet und zunächst nicht bespielbar. Nach Beginn der ersten Runde gab es eine Unterbrechung wegen eines weiteren starken Regenschauers. Es folgte eine erneute Wartezeit, bis die Plätze abgetrocknet waren. So dauerte es letztendlich bis 22 Uhr, ehe auch das letzte Doppel endlich beendet war. Das war ausgerechnet das spielentscheidende, in dem Nitsche mit Partnerin Elena May am Ende unterlegen war (0:6, 4:6).

Zuvor waren die Issumerinnen in den Einzeln mit 2:4 in Rückstand geraten. Die Gastgeberinnen waren an den oberen Positionen zu stark besetzt. Nitsche unterlag überraschend klar (0:6, 0:6), Laura Schlabbers holte den einzigen ganz klaren Sieg (6:1, 6:0) für ihr Team. Jana Wobus zeigte erneut eine starke Leistung und gewann trotz eines Durchhängers im zweiten Satz (6:1, 1:6, 10:4).

In der zweiten Runde aber konnten die Blau-Weißen kein Match mehr für sich entscheiden. Die Begegnungen von Resie Hoeijmakers (3:6, 4:6) und Elena May (4:6, 2:6) waren zwar knapp, aber eben doch nicht erfolgreich. In den Doppeln keimte dann noch mal Hoffnung auf, weil Hoeijmakers/Wobus (6:1, 6:3) und Schlabbers/Schlabbers (6:0, 6:0) sich durchsetzten. Dann aber folgte die Niederlage im zweiten Doppel und die Rechnung im Aufstellungspoker ging nicht ganz auf.

Am nächsten Spieltag haben die Blau-Weißen spielfrei. So bleibt nur noch die Hoffnung auf den eigenen Erfolg im letzten Saisonspiel am 20. Juni gegen TC Düsseldorf-Wersten und die nötige Schützenhilfe.

Quelle: RP
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