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Volleyball
Jetzt nimmt der SV Straelen Platz zwei in Angriff

Gelderland. Volleyball-Landesliga der Frauen: SV Straelen - TV Voerde 3:1 (25:14, 22:25, 26:24, 25:23). Am Straelener Netz steigerte sich von Satz zu Satz die Spannung. Im Verfolger-Duell mit dem Tabellenzweiten aus Voerde erwischten die Grün-Gelben mit 25:14 einen Traumstart. Doch anschließend leisteten die Gäste wesentlich mehr Widerstand. Prompt schlichen sich Fehler in die Straelener Aktionen ein. Der TV Voerde setzte sich auf 21:14 ab und schaffte den Satzausgleich.

Dennoch reichte es unter dem Strich zum erhofften Dreier. Zum einen, weil SVS-Spielmacherin Ludmilla Beznoskova sämtliche Register zog. Und weil im Angriff Lisa Post, Irene Litke und die überragende Linkshänderin Bettina Walters zur Topform aufliefen. Verdienter Lohn: Der SV Straelen entschied die Sätze drei und vier knapp für sich und hat nur noch einen Punkt Rückstand auf Voerde. Trainer Krystian Scheinert: "Jetzt können wir unser tolles Vorjahresergebnis sogar noch toppen." Die Mannschaft möchte sich die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation sichern. Die Chancen stehen gut, zumal Voerde noch gegen den souveränen Tabellenführer Humann Essen II antreten muss.

Moerser SC - TSV Weeze 0:3 (18:25, 26:28, 17:25). Das Duell mit der abstiegsgefährdeten Moerser Auswahl ging in drei Sätzen an Weeze. "Wir haben die gegnerische Hauptangreiferin Sara Bjedov wir gut in den Griff bekommen. Das war schon die halbe Miete", meinte TSV-Coach Claus Brendgen nach der relativ einseitigen Begegnung. Seine Mannschaft hatte lediglich im zweiten Satz Probleme, ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Brendgen: "Da war das Feld auf einmal einige Zentimeter zu kurz." Dennoch erhöhte der TSV mit 28:26 auf 2:0 - danach war bei der jungen Moerser Mannschaft die Luft raus.

VV Humann Essen II - VC Eintracht Geldern II 3:0 (25:16, 25:18, 25:10). Vier Spieltage vor Saisonende tauschten die Abstiegskandidaten Borbeck III, Moerser SC und VC Eintracht II die Tabellenplätze. Erwartungsgemäß waren der MSC und die Eintracht in den Duellen mit Weeze und Spitzenreiter Humann Essen chancenlos, während Borbeck mit einem 3:0 gegen den MTV Dinslaken Boden gutmachte.

Die Gelderner Reserve, die damit wieder auf den letzten Platz zurückgefallen ist, hatte nicht nur Mühe, die Aufschläge des Titelaspiranten unter Kontrolle zu bekommen. Auch die sehr variabel vorgetragenen Angriffe des Spitzenreiters machten der Gelderner Abwehr zu schaffen. Im dritten Durchgang leisteten die Geldernerinnen kaum noch nennenswerten Widerstand. Da das Restprogramm es in sich hat, sind die Chancen auf den Klassenerhalt nur noch gering.

(holt)
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