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Lokalsport
Jonas Klemm verabschiedet sich mit Rekordzeit als Verbandsmeister

Geldern. Die Bilanz des Schwimm-Clubs Delphin Geldern bei den Kurzbahn-Verbandsmeisterschaften kann sich sehen lassen: Vier Titelträger, 16 Vizemeister und elf Bronzemedaillen sprangen für das Wettkampf-Team heraus. Dabei lieferte Jonas Klemm, der wegen der wesentlich besseren Trainingsbedingungen in Zukunft für Bayer Uerdingen startet, eine ganz starke Abschiedsvorstellung. Über 400 Meter Freistil stellte er in 4:08,85 Minuten einen neuen Gelderland-Rekord auf und ließ der Konkurrenz keine Chance. Mit der Zeit von 1:00,41 Minuten stellte das Talent über 100 Meter Schmetterling eine weitere Gelderland-Bestzeit auf und holte die Silbermedaille. Mit Bronzemedaillen über 50 Meter Schmetterling und 100 Meter Rücken komplettierte er seine persönliche Erfolgsbilanz. "Der ganze Verein wünscht Jonas viel Erfolg für seine weitere Laufbahn. Wir drücken alle fest die Daumen", sagte Delphin-Trainer Jörg Löcker.

Mathis Teneyken und Marinus Burghardt waren indes die erfolgreichsten Gelderner Starter in der Wuppertaler Schwimmoper. Teneyken belohnte sich für seinen Trainingsfleiß mit dem Titel über 50 Meter Schmetterling (30,58 Minuten). Außerdem trat er mit drei Silber- und zwei Bronzemedaillen im Gepäck die Heimreise an. Nach einem kleinen Formtief zeigte Marinus Burghardt wieder, dass er zu den besten Schwimmern des Jahrgangs 2005 im Verband gehört. Über 50 Meter Brust gewann er in 40,71 Sekunden vor seinem Teamkameraden Tobias Windisch. Außerdem gab's Silber über 200 Meter Schmetterling (3:11,83 Minuten), 50 Meter Schmetterling und 100 Meter Brust (1:27,60 Minuten) sowie Bronze über 100 Meter Lagen und 50 Meter Freistil.

Ein taktisches Meisterstück lieferte Tobias Windisch über 200 Meter Brust. 150 Meter lang übte er Druck auf die vor ihm liegenden Konkurrenten aus, ehe er die restlichen 50 Meter dominierte und als Sieger anschlug.

Folgende Schwimmer und Schwimmerinnen trugen sich ebenfalls für die Gelderner Delphine in den Medaillenspiegel ein: Lina Jonkmans (zweimal Silber), Nina Backus (zweimal Silber), Tim Bergmann, Lea Ingendahl (jeweils einmal Silber und Bronze), Mia Verhasselt (einmal Silber), Benjamin Bauten (zweimal Bronze) und Mira Lindemann (einmal Bronze). Über persönliche Bestzeiten freuten sich außerdem Lukas Teneyken, Pyry Pykkö, Felix Specker, Mara Meurs und Maxim Wolf.

(him)
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