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Handball
Julius Kühn kämpft um den Einzug ins EM-Halbfinale

Aldekerk. Jetzt also doch: Wenn morgen Abend die deutsche Handball-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft gegen Dänemark um den Einzug ins Halbfinale kämpft, drückt der gesamte TV Aldekerk einem Eigengewächs die Daumen.

Bundestrainer Dagur Sigurdsson hat Julius Kühn vom Bundesligisten VfL Gummersbach für die entscheidende Phase nachnominiert - der gebürtige Stendener, der beim ATV das Handballspielen gelernt hat, traf gestern pünktlich zum Mittagessen in Breslau ein.

Am Sonntagabend hatten sich beim 30:29-Erfolg gegen Russland ausgerechnet die beiden Rückraum-Asse Steffen Weinhold und Christian Dissinger vom THW Kiel schwer verletzt. Jetzt sollen es die Nachrücker Julius Kühn und Kai Häfner (TSV Hannover-Burgdorf) richten. Teammanager Oliver Roggisch, seines Zeichens Weltmeister von 2007, gab sich gestern kämpferisch: "Jetzt sind wir krasser Außenseiter. Aber unsere 1b-Mannschaft wird sich zerreißen."

(him)
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