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Kevelaerer SV trifft auf den nächsten Verfolger

Lokalsport: Kevelaerer SV trifft auf den nächsten Verfolger
Für den Kevelaerer SV gab's zuletzt nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen den SV Rindern kein Halten mehr. FOTO: Thomas Binn
Gelderland. Fußball-Kreisliga A: Nach dem 2:1-Erfolg gegen den SV Rindern ist der Spitzenreiter am Sonntag an der Holter Maasstraße gefordert. Von Peter Feldberg und Peter Nienhuys

DJK Appeldorn - DJK Labbeck/Uedemerbruch (So. 15 Uhr). Um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt geht es in der Partie Appeldorn gegen Labbeck. Trotz einer guten Leistung unterlagen die Gastgeber Auwel-Holt mit 0:1. "Die Einstellung war ok, die Leistung war ok, wir haben uns nur nicht belohnt. Und das müssen wir unbedingt. Wir müssen punkten", sagt Dieter Oldenburg vor der Partie. Obwohl personell weiterhin nicht auf Rosen gebettet, gibt auch Labbecks Trainer Matthias Treffler ganz klar vor: "Es muss ein Sieg her, da helfen keine Ausreden".

SV Hönnepel-Niedermörmter II - SGE Bedburg-Hau II (So. 15 Uhr). Die ersten Punkte in dieser Spielzeit will die Zweitvertretung des SV Hö-Nie. gegen die Reserve der SGE Bedburg-Hau einfahren. Dass dies keine leichte Aufgabe wird, weiß Hö-Nie.-Trainer Gert Wirtz. "Durch die Sperre von Lennart Plum wird unsere dünne Personaldecke geschwächt." Vor einem überheblichen Auftreten seiner Mannschaft warnt SGE-Trainer Dominic Weber sein Team ausdrücklich. "Das wird kein leichtes Spiel. Wir müssen uns im Vergleich zur 1:5-Niederlage gegen Pfalzdorf erheblich steigern, wollen aber natürlich auch unsere Auswärtsbilanz aufbessern."

SV Union Wetten - Viktoria Winnekendonk (So. 15 Uhr). Zum Kevelaerer Ortsteilderby kommt es in der Partie zwischen Wetten und Winnekendonk. Die Gastgeber stehen derzeit auf einem Abstiegsplatz und benötigen die Punkte dringend. "Der Abstand nach oben ist noch in greifbarer Nähe. Aber wir müssen nun punkten. Die Einstellung der Mannschaft war trotz der Niederlage in Goch gut. Darauf können wir aufbauen", zeigt sich Wettens Marcel Lemmen optimistisch. "In diesem Derby spielt der Tabellenstand keine Rolle. Die Gäste stehen wahrscheinlich unter mehr Zugzwang als wir. Aber dennoch wird das Team mit dem größeren Willen sich am Ende durchsetzen", sieht Winnekendonks Co-Trainer Sascha Hoffmann eine kampfbetonte Partie auf sich und sein Team zukommen.

SV Rindern - Concordia Goch (So. 15 Uhr). Ob die Rinderner "Zebras" die 1:2-Niederlage im Spitzenspiel beim Kevelaerer SV gut verdaut haben, wird sich im Spiel gegen Concordia Goch zeigen. "Wir haben das Spiel aufgearbeitet, jetzt heißt es abhaken und die nächste Partie gewinnen", erklärt SV-Trainer Joris Ernst vor der Partie gegen den Tabellenelften. Der konnte sich Selbstvertrauen beim 3:1-Erfolg über Union Wetten holen und fährt entsprechend selbstbewusst nach Rindern.

SC Blau-Weiß Auwel-Holt - Kevelaerer SV (So. 15 Uhr). "Wir gehen als klarer Außenseiter in diese Partie, zumal uns einige Spieler fehlen werden", spielt Auwel-Holts Trainer Lars Allofs den Gästen aus Kevelaer die Favoritenrolle in dieser Partie zu. Dass sich sein Team aber nicht verstecken muss, zeigt die Statistik. Alle sieben bisherigen Heimspiele haben die Auwel-Holter gewonnen und sind mit 52 erzielten Treffern das offensivstärkste Team der Liga. Entsprechend zeigt auch Gäste-Coach Ferhat Ökce Respekt vor dem Gegner. "Das wird eine schwere Aufgabe." Allerdings wird der KSV auch mit einer guten Portion Selbstbewusstsein anreisen, setzte sich das Team doch im Spitzenspiel gegen Rindern durch. Doch Ökce hält bewusst den Ball flach. "Wir freuen uns über die derzeitige Situation, wissen aber auch, dass wir dafür hart arbeiten müssen."

Grün-Weiß Vernum - BV Sturm Wissel (So. 15 Uhr). Derzeit zwei Zähler Vorsprung hat Grün-Weiß Vernum auf den ersten Abstiegsplatz. Und zudem wollen Sascha Heigl und sein Team den Abstand vergrößern. "Wir werden uns nicht verstecken und auf drei Punkte spielen. Wir wissen, was wir können und wollen Wissel ein unangenehmer Gegner sein", gibt sich Heigl kampfeslustig. Doch auch die Gäste gehen nicht ohne Ambitionen in die Partie. Immerhin erreichten sie in den letzten fünf Partien 13 Zähler. "Wir sind nach dem Hinspiel gewarnt. Wenn wir jedoch defensiv gut stehen, ist für uns auch in Vernum etwas zu holen", erklärt Marco Schacht, Trainer der Gäste.

SV Straelen II - Arminia Kapellen (So. 15 Uhr). Unzufrieden zeigte sich Dirk Otten nach der Niederlage am vergangenen Sonntag in Weeze mit dem aktuellen Kader. "Wir haben derzeit nur 13 Leute, ich werde wohl am Sonntag wieder selbst spielen müssen. Wir müssen uns gegen die Arminia erheblich zur Vorwoche steigern, wollen wir auch nur einen Punkt einfahren." Die Gäste dagegen bleiben im Kampf um den Titel weiter in Lauerstellung. Nur einen Zähler liegen Mario Kanopa und seine Mannschaft hinter den punktgleichen Mannschaften aus Rindern und Weeze. Dennoch warnt er vor der Partie an der Römerstraße: "Wir müssen weiterhin unsere Stärken abrufen. Ich erwarte in Straelen ein intensives und kampfbetontes Spiel."

Alemannia Pfalzdorf - TSV Weeze (So. 15 Uhr). Zu einer interessanten Paarung kommt es bei der Partie in Pfalzdorf. Die Gastgeber liegen mit 27 Punkten auf Rang sechs der Tabelle, der Gast aus Weeze liegt punktgleich mit Rindern mit sieben Punkten mehr auf der Habenseite auf Rang drei. "Weeze geht für mich als Favorit in die Partie. Sie gehören zu meinen persönlichen Top 3 der Liga. Allerdings sind auch wir derzeit gut drauf und wollen natürlich versuchen, die Punkte in Pfalzdorf zu halten." Eine Rechnung hat der Gast noch aus der Hinrunde mit der Alemannia offen. Mit 1:3 musste sich der TSV auf heimischer Anlage geschlagen geben. "Dafür wollen wir natürlich Revanche nehmen. Ich erwarte eine kampfbetonte Partie", rechnet TSV-Trainer Marcel Zalewski, der auf einige Spieler verzichten muss, mit einer schweren Aufgabe.

Quelle: RP
 
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