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Lokalsport
KSV-Volleyballer mit Licht und Schatten

Kevelaer. Männer-Landesligist Kevelaerer SV bleibt in der Liga auf Schlagdistanz zum Relegationsplatz, im Bezirkspokal dagegen kam das Aus. Von Lisa-Marie Giesen

Doppelt gefordert waren die Volleyball-Männer der Kevelaerer Erstvertretung. Neben dem Ligaeinsatz beim VV Humann Essen V trafen sie im Bezirkspokal auf den Ligakonkurrenten Rumelner TV. Das Kevelaerer Bezirksliga-Team traf am vergangenen Wochenende auf den Moerser SC III.

Landesliga Männer: VV Humann Essen V - Kevelaerer SV 1:3 (20:25, 25:23, 19:25, 23:25). Die junge Mannschaft vom VV Humann Essen musste auf Jan Richter, einen ihrer Leistungsträger, verzichten - und vielleicht war das unterschwellig mit ein Grund dafür, weshalb der KSV die Partie etwas zu unkonzentriert anging. In der Anfangsaufstellung hatte Asen Karpachev den Vorzug vor Marcel Thyssen erhalten.

Der Auftakt verlief nicht nach dem Plan von Trainerin Heike Thyssen. Viele kleine Fehler und Unaufmerksamkeiten ließen die Essener schnell auf 12:7 davonziehen. Erst jetzt ging ein Ruck durch die Mannschaft. Punkt für Punkt kämpften sich die Blau-Gelben heran. Mit einer Aufschlagsserie von Marc Ophey, der es mit seinen Angaben auf sieben Punkte brachte, übernahmen die Marienstädter die Führung. Mit 25:20 ging der erste Durchgang an den KSV.

Doch Lehren wurden aus dem missglückten Beginn offensichtlich nicht gezogen. Auch im zweiten Satz lagen die Kevelaerer schnell mit 6:15 hinten. Aber auch jetzt wieder rafften sich die Spieler um den nun auch wieder eingesetzten Marcel Thyssen zusammen. Beim Stand von 23:23 herrschte beim KSV allerdings kurz Verwirrung in der Aufstellung. Essen nutzte diese aus und glich mit dem 25:23 in den Sätzen aus. Auch Satz drei startete wie zuvor. Der KSV lief anfangs immer zwei bis drei Punkte hinterher. Und wieder war es Marc Ophey, der mit nun zehn Angaben und der Unterstützung eines nahezu undurchdringlichen Blockes den KSV in Front brachte. Mit 25:19 ging schließlich dieser dritte Satz sicher an den KSV. Im Anschluss daran spielte der KSV nun direkt mit, so verlief der vierte Satz sehr ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Am Ende war es der Kevelaerer Mirko Novak, der mit seinen Aktionen den Ausschlag dafür gab, dass der KSV den Satz mit 25:23 für sich entscheiden konnte.

Nach dem 3:1-Erfolg bleibt der Kevelaerer SV auf dem vierten Tabellenplatz - und schielt nach oben. Denn da der KSV ein Spiel weniger auf dem Konto hat und der Tabellenzweite noch beim Ersten antreten muss, ist der zur Relegation berechtigte zweite Tabellenplatz immer noch in Reichweite.

Bezirkspokal: Rumelner TV - Kevelaerer SV 1:3 (22:25, 22:25, 25:21, 15:25). Im Volleyball-Bezirkspokal traf der Männer-Landesligist Kevelaerer SV personell ersatzgeschwächt auf den Liga-Konkurrenten und Tabellenführer Rumelner TV. In einem Viersatz-Match, das über weite Strecken hart umkämpft war, mussten sich die Marienstädter mit 1:3 (22:25, 22:25, 25:21, 15:25) geschlagen geben.

Auf Kevelaerer Seite wurden die personellen Ausfälle durch Jan Broeckmann (KSV II) und Neuzugang Sebastian Derrix wettgemacht. Und obwohl der KSV in dieser Konstellation zum ersten Mal am Netz stand, schlug er sich gegen die Duisburger achtbar. Die ersten beiden Sätze verliefen ausgeglichen. Allerdings vermochte der RTV sich immer ein wenig, auf einen bis zwei Punkte abzusetzen. Dies reichte in beiden Fällen zu einem 25:22-Satzerfolg. Die KSV-Volleyballer ließen sich davon aber nicht entmutigen, blieben mutig und waren im dritten Satz nun ihrerseits immer leicht in Front. Beim Stand von 16:12 verletzte sich auf Kevelaerer Seite Alessandro Nobbers, so dass der Mittelblocker nicht mehr weitermachen konnte und durch Marc Ophey ersetzt werden musste. Der Satz ging zwar noch mit 25:21 an den KSV, aber im darauf folgenden Satz konnte der Rumelner TV die Schwächung der Kevelaerer ausnutzen. Mit 25:15 ging der entscheidende vierte Satz an den RTV, der damit das Spiel mit 3:1 für sich entschied. Das Finale am 24. März wird damit ohne Kevelaerer Beteiligung stattfinden. Dies wiegt allerdings nicht so schwer, wie die Verletzung von Nobbers, der vermutlich für die nächsten vier Wochen ausfallen wird.

Quelle: RP
 
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