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Leichtathletik
Lea Halmans freut sich über die Silbermedaille

Kevelaer/Heidenheim. Bei der Deutschen Mehrkampf-Meisterschaft für Junioren in Heidenheim bleibt die Leichtathletin aus Kevelaer, die für den SV Sonsbeck an den Start geht, nur vier Punkte unter ihrer persönlichen Bestleistung. Bereits nach dem ersten Wettkampf-Tag liegt die 17-Jährige auf Platz drei. Von Christian Cadel und Reinhard Pösel

Lea Halmans ist weiterhin in bestechender Form. Die 17-jährige Leichtathletin aus Kevelaer, die für den SV Sonsbeck startet, holte bei der Deutschen Mehrkampf-Meisterschaft für Junioren in Heidenheim die Silbermedaille in der Altersklasse U18 und blieb mit 5147 Punkten lediglich vier Zähler unter ihrer Bestleistung. "Insgesamt hatte Lea eine super Einstellung", lobte ihr Trainer Werner Riedel.

In sieben Disziplinen musste sich die Kevelaererin beweisen. Los ging's mit dem 100 Meter-Hürdenlauf. Nach 14,41 Sekunden kam Halmans ins Ziel und sicherte sich die ersten 961 Punkte. Anschließend stand der Hochsprung auf dem Programm, Halmans' Paradedisziplin. Bereits bei der U18-EM in Tiflis hatte sie bewiesen, wieviel Sprungkraft in ihr steckt. Mit übersprungenen 1,69 Meter blieb sie diesmal aber unter ihrer Bestleistung. Dennoch beendete sie den Hochsprung als Erste. Das anschließende Kugelstoßen mit der Drei-Kilogramm-Kugel beendete Halmans mit einer Weite von 11,58 Meter, was zwar weniger war als die Ergebnisse ihrer Kontrahentinnen, dennoch konnte die 17-Jährige ihren zwischenzeitlichen ersten Platz in der Gesamtwertung verteidigen. Nach dem 100-Meter-Lauf (13,00 Sekunden) fiel Halmans leicht zurück auf Platz drei, die Medaillienchance war aber noch längst nicht vertan. "Der Einstieg in den ersten Tag war insgesamt super", sagte Coach Riedel.

Der zweite Tag begann dann aber mit einem Zittermoment. Denn im Weitsprung blieb Halmans deutlich hinter den Erwartungen zurück. Im ersten von drei Versuchen gelang ihr immerhin ein Sicherheitssatz auf 5,45 Meter. Die anderen beiden Sprünge waren ungültig. Im anschließenden Speerwurf trumpfte sie schließlich auf. Mit einer persönlichen Bestleistung von 38,20 Meter schob sich die 17-Jährige wieder auf Platz zwei der Gesamtwertung. Somit hatte sie vor dem abschließenden 800-Meter-Lauf acht Sekunden Vorsprung auf die Drittplatzierte. Zwar lief Halmans langsamer als ihre Kontrahentin, rettete ihren Vorsprung aber ins Ziel und feierte die Silbermedaille. Das schien auch die Mehrkampf-Bundestrainerin Eva Rapp zu beeindrucken. Sie offerierte Halmans einen Platz im nationalen C-Kader.

Auch Teamkollegin Hannah Kempken nahm in Heidenheim teil und belegte Platz 28. "Hannah stand von Beginn an unter Strom", sagte Riedel. Maßgeblich entscheidend für die hintere Platzierung war, dass Kempken, für die es die erste große Meisterschaft war, im Speerwurf drei ungültige Versuche verbuchte und somit enorm viele Punkte verlor. "Insgesamt waren die Meisterschaften perfekt organisiert", resümierte Riedel. Als nächstes Event steht Ende September die Deutsche Mehrkampf-Meisterschaft für Mannschaften an.

Quelle: RP
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