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Lokalsport
Ligadebüt von Kleves Trainer Akpinar endet erfolgreich

Kleve. Der Fußball-Landesligist 1. FC Kleve startete beim Aufsteiger SV Schwafheim mit einem über weite Strecken souverän herausgespielten 3:0 (2:0) in die Saison. "Obwohl wir die ganze Woche auf Asche trainiert hatten, brauchte die Mannschaft doch noch fünf Minuten, um mit dem Untergrund und bis in die Haarspitzen motivierten Gegner klarzukommen", sagte FC-Trainer Umut Akpinar, der bei seinem ersten Einsatz als Cheftrainer die 1. FC Kleve die Mannschaft mit großer Gelassenheit coachte.

Nach der nervösen Anfangsphase bekamen die Rot-Blauen einen immer besseren Zugriff. Zwei Klever Angriffe führten innerhalb von drei Minuten zu zwei Toren. Niklas Klein-Wiele, der im Mittelfeld gemeinsam mit Fabio Forster und Tim Haal dem Spiel seiner Elf Ordnung und Struktur gab, steckte den Ball zu Levon Kürkciyan durch. Als dieser im Strafraum nach innen kurvte, um den Ball auf seinen starken linken Fuß zu legen, wurde er von einem Schwafheimer zu Fall gebracht. Den Elfmeter verwandelte Nedzad Dragovic mit eises Kälte zum 1:0 (23.).

Der Jubel darüber war kaum verklungen, da leitete Sebastian van Brakel den nächsten Klever Angriff ein. Klein-Wiele nutzte den Freiraum und überraschte den gegnerischen Keeper mit einem flachen Rechtsschuss aus etwa 30-Meter-Entfernung (26.). Mit diesen beiden Toren hatten die Klever dem Aufsteiger merklich den Stecker gezogen.

Sie versäumten es allerdings danach, ihre weiterhin guten Möglichkeiten in Tore umzumünzen. Auch nach der Pause dominierte der Gast die Partie, die Schwafheim ab der 55. Minute mit zehn Mann hätte weiterspielen sollen.

So jedenfalls hatte der Schiedsrichter nach einem Foul an Klein-Wiele entschieden, als er dem Schwafheimer Faruk Yildarim die gelb-rote Karte zeigte. Der allerdings soll an der Aktion gar nicht beteiligt gewesen sein. Das ergab schließlich die Nachfrage bei dem gefoulten Klever Spieler. Der Schiedsrichter nahm die Karte gegen Yilderim zurück und zeigte sie stattdessen dem noch nicht vorbestraften Kevin Hanebeck.

In der letzten Viertelstunde sahen die Schwafheimer noch einmal die Chance, mit einem Anschlusstreffer dem 1. FC Kleve näher zu kommen. Doch daraus wurde nichts. Endgültige Gewissheit über den Sieg hatten die Klever dann erst zwei Minuten vor dem Abpfiff, als ein Forster-Freistoß von der rechten Seite über Pascal Hühner und Otman Maehouat bei Kürkciyan landete, der den Ball aus kurzer Distanz zum Klever 3:0 über die Linie stocherte.

(poe)
 
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